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Ungarn     2026
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  Tschechien und Ungarn vielleicht auch Slowakei

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Wir fahren in die benachbarten Länder, in welche wir schon mit dem Zelt unterwegs waren. Wir haben diesmal nur 4 Wochen Zeit. Dieser Tag zählt eigentlich nicht zum Urlaub. Bevor wir in die Länder fahren, die wir besuchen, bevorraten wir uns mit Eßbaren, um nicht sofort dem Hunger zum Opfer fallen. Erst wenn die Kühlschranktür des Wohnwagens nicht mehr zu geht, geben wir auf. Alkohol ist im Kofferraum des Autos untergebracht.
Jetzt erst merken wir, der Urlaub ist dringend notwendig.


 

 

 


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Wir fahren los. Natürlich nicht nach meinem Plan. Gott sei es gedankt, Heidi föhnt schon Ihre Haare. Ein Glück, daß wir schon das Frühstück hinter uns gelassen haben. Ich bin angezogen und habe schon fünf mal alles was noch oben lag, schon im Wohnwagen eingeräumt. Die Abfahrt steht unmittelbar bevor.
Dann erhalten wir, während der Fahrt durchs böhmische, die Mitteilung über die wesentliche Verbesserung der Gesundheit meines Bruders. Heidi weint vor Freude.
Trebon hieß unser Ziel. Der Campingplatz kostete 26 € die Nacht und das Wlan funktionierte nur neben der Bar. Hier waren wir schon einmal, vor 47 Jahren mit Christiane. Wir helfen unseren Wohnwagen auf die Füße und gehen böhmisches Bier trinken auf die Gesundheit der ganzen Familie.
Einen Platz mit Seeblick bekamen wir, aber ohne Schatten. Wir zogen darauf um.
Damals bauten wir das erste Mal unser Zelt unter einer Laterne auf. Auch beobachteten wir damals eine Gruppe von feiernden Kameraden der Feuerwehr, wie sie einen Feuerwehrmann auf ein Fahrrad setzten. Als sie ihn los ließen, fiel er einfach mit dem Fahrrad um. Sie halfen ihm noch zwei mal aufs Fahrrad und es geschah das Wunder, sie schoben ihn an und er radelte. Aber nur etwa 10 Meter.
Jetzt bereite ich das Abenbrot. Radeberger in beiden Fassungen, eins davon mit blauer Umrandung, auch mein Whiskyglas stelle ich bereit. Also Brot und Wurst stellte ich auch auf den Tisch. Eine Zigarre wird zur Feier des Tages auch angezündet.



1.Tag
27.5
Mi

 



Wir sind zu Fuß unterwegs. Trebon eine Stadt, die wir in unserem Urlaub schon öfters besucht haben. Vom Campingplatz sind es 15 Minuten zu Fuß in die Altstadt von Trebon. Immer an einem See entlang. Wir wundern uns. Es hat sich hier viel verändert in den letzten Jahren. Es ist alles so sauber; auch Barbershops haben wir keinen gefunden. Das Schloß, der Schloßgarten, auch die Grünanlagen in der ganzen Stadt waren in einen guten und sauberen Zustand. Die Gaststätten sind gut gefüllt. Wir sind auch mit Kaffee und Kuchen dabei.
Die Führung im Schloß war jetzt nichts Besonderes. Die Reihenfolge der Besitzer war uns neu und auch die Gründe weshalb die Wechsel erfolgten.
Negativ ist nur, wie uns hier die Banken abzocken; 14 € Gebühr, wenn man Kronen von der Bank haben will. Mit der Sparkasse müssen wir darüber, glaube ich, nicht mehr reden. Sie werden von uns auch noch etwas bekommen wollen.



2.Tag
28.5
Do

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Wir radeln, einmal um den See, Svêt heißt er, steht so auf dem Lageplan von Google. Wir fahren los, um uns nach ca. 3 Km das erste Mal zu verfahren. Wir landen auf Privatgelände. Männer, etwa 10 an der Zahl, wollen 10 € von uns, wegen befahren von Privatgeländes. Wir wenden, da bieten sie uns ein Bier an. Sie bieten auch Schnaps an. Sie lachen viel und ich nehme gegen Zehn mein erstes Bier. Sie feiern hier zwei Tage einen 60. Geburtstag. Sie erklären der Herr schlafe aber noch. Auf alle Fälle hatten sie das Bierfaß schon gestern gewechselt und würden das Zweite heut noch leeren.
Der Wegweiser, den wir dann sehen, will uns in den Wald schicken. Die Spurrinnen der Traktoren und die Wurzeln der Bäume auf dem Weg ließen uns wenden und noch ein paar km zusätzlich fahren. In einem Dorf mit freilaufenden Hühnern fragten wir dann wieder nach dem Weg nach Trebon.



3.Tag
29.5
Fr

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Auf zum Grab der Familie Schwarzenberg. Es ist nur eine Krypta aber wahrlich königlich. In der oberen Etage ein Gebetsraum und unterhalb die Särge der Familie. Alle einbalsamiert und in Zinksärgen und dann noch einen aus Eichenholz. Sie bekamen das Land und alles was dort stand für ihre Treue zum König, während des Krieges gegen Napoleon. Sie kamen aus Franken. und ihnen gehörte fast alles zwischen Trebon und Hluboka bis Orlik. Das Gebiet gehörte vorher Peter Wok, der aber keine Nachkommen hatte.
Zwei Besonderheiten vielen uns auf. Wer das Knie des Engels an dem Sarkophag mit der Hand berührte erhält Weisheit ( ich habe beide Hände genommen) und die Familie, obwohl reich, hatte auch einen "Griechen" in der Familie.
Zum Mittag gab es dann auf meinen Wunsch; Karpfen aus Trebon, paniert. Also Karpfen aus einem Teich hier in der Nähe. Ich wollte es halt probieren. So habe ich wenigsten die Fischer aus der Region unterstützt. Es gab auch andere Möglichkeiten satt zu werden.
Anschließend fuhren wir nach Budweis und gingen in unsere Lieblingskonditorrei.
Cafe La Torta - das beste von Europa.
Dann lernten wir noch, die Seen hier, sind nur Teiche, da sie fast alle künstlich angelegt wurden.



4.Tag
30.5
Sa

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Wieder mal einer von den Tagen, wo einem klar wird, wie alt man gemeinsam werden kann. Hochzeitstag, ich habe nicht mit gezählt. Es war ja schon immer so. Ich hätte auch nichts da gegen, wenn noch 10 solcher Tage kommen sollten.


Wir fahren nach Krumlov. Schon auf dem Parkplatz bewegen sich Blitze, Donner und Regen über uns hinweg. Wir warten im Auto den Regen etwas ab und nehmen die Schirme. Als wir oben im Garten des Schlosses angekommen sind, treiben uns die Blitze und der Ragen wieder zurück. Wir finden ein Kaffee und kommen fast trocken zum Auto zurück. Wir kommen neben dem Wohnwagen zum Stehen und das Gewitter zeigt jetzt alles, Blitze, Donner und Regen. Als der Regen aufhört, stehen wir in einer riesen großen Pfütze mit dem Wohnwagen. Wir waren schon oft auf dem Schloß und in der Stadt. Nach dem Bummel im alten Stadtkern erfreuen wir uns noch an den Kanuten die über ein Wehr die Moldau weiter abwärts paddeln.



5.Tag
31.5
So

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Nach dem Regen Gestern, sind wir am Balaton angekommen. Die Sonne schien uns wohl gesonnen. Der Aufbau des Vorzeltes und das Anschließen der Kabel verlief fast problemlos ab.


Aber zwei Tote sind zu beklagen. Ich habe die Regenschirme überfahren. Sie lagen genau vor dem Auto. Sie waren zum Trocknen aufgespannt. Als ich das Auto zur Seite fuhr, geschah es. Beide tot. Ich zerrte sie wieder hervor. Aber es gab für sie keine Zukunft mehr.


Doch der Tag begann mit einem Geistesblitz von mir. Eine Baustelle, eine Umleitung und das Navi welches sagte:"biege links ab". Als ich in einer sehr engen Seitengasse zum stehen kam, lief ein junger Mann zu uns und fragte wohin wir wollen. Im Brustton der Überzeugung gab ich zur Antwort:"zur Autobahn". Meine Antwort war geprägt von meiner Weisheit. Zweifellos gab es aber drei Möglichkeiten einer Antwort zur Autobahn, nach Wien, nach Linz und auch Italien waren im Angebot. Keine der 3 Möglichkeiten kamen über meine Lippen und ich sah ein Lächeln über sein Antlitz huschen. Dann erklärte er uns, wie wir wieder auf eine befahrbare Straße gelangen konnten. Wahrscheinlich erkannte er sofort, das wir keine Karte von Österreich hatten und uns blind auf unser Navi verlassen haben, ohne auch nur eine Ahnung zu haben, wo wir uns gerade befinden.
Wir landen am Balaton auf einem Campingplatz. Dieses Mercedes Navi wußte nicht was wir von ihm wollten. So half uns Google den Weg zu finden. In Gyenesdias auf dem Wellness Park Camping kommen wir zur Ruhe. Am Abend trennte ich mich dann doch noch von meinen beiden Regenschirmen.


Morgen Früh werden wir geweckt. Wir wissen noch nicht genau wann, aber der Wecker fährt hier regelmäßig.



6.Tag
1.6
Mo

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Alt werden ist etwas für Feiglinge. Aber was ist, wenn ich es noch merke, dies mit dem Alt werden. Also ich frage einige Ungarn nach dem Weg zu Lidl. Einmal auch Zweimal und auch noch Einmal. Dann besinne ich mich auf Google. Google macht mir klar wie alt ich bin, als er sagt:"Alter lauf 500 Meter gerade aus, dann biegst du rechts ab.
Keszthely, wir bummeln durch die Stadt, durch den Park des Schlosses, der eine Ansammlung von sehr alten Bäumen ist, über den Kirchplatz und zu Lidl. Unterwegs lassen wir uns zu einen Langosz überreden. Beide haben sehr gut geschmeckt, meiner war etwas scharf und Heidis war zu groß.
Wenn wir wieder zu Lidl unterwegs sind, werden wir das Schloss, Festetics- Palast besuchen.
Das ganze auf dem Rad, 17 km, bei zu nehmenden Temperaturen.



7.Tag
2.6
Dio

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Die Burg Sümeg ist eine der schönsten und relativ gut erhaltenen mittelalterlichen Festungen des Landes. Sie wurde auf einem kargen Hügel erbaut und hebt sich deutlich von ihrer Umgebung ab. Der erste Turm wurde etwa im Jahr 1301 erwähnt.
Wir parkten und es begann mit regnen. Es regnete eigentlich bis wir wieder auf dem Campingplatz waren. Manchmal auch sehr stark, so daß wir mehr frisch gebadeten Mäusen ähnelten.
Trotz des Regens machten wir einen Rundgang und krochen durch alle Räume und auf alle Palisaden. Die Schmiede, die Backstube und die Stallungen waren nachgebildet.
Der Wind trocknet nicht nur unsere Sachen sondern spielt auch mit meinem Sonnensegel am Wohnwagen. Gefühlte hundert Mal befestigte ich die Seile.
Temperatur außen 15°C innen 21°C; so fühlt sich der heißeste Sommer des Jahrhunderts an. Morgen sollen wieder 25°C werden. Aber meine neue Mütze wurde heute im Regen eingeweiht.



8.Tag
3.6
Mi

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Wir steigen aufs Rad. Heviz ist das Ziel. Fahrradwege und die Schilder führen uns zum Ziel. Das Heilbad ist in Europa berühmt ähnlich dem Karlsbad.
Was merken wir uns von Heviz? Da ist der kleine Transporter aus dem 5 Arbeiter aussteigen. Einer hat eine Säge und beschneidet die Bäume in Augenhöhe. Die anderen 4 sammeln die untenliegenden Äste auf und legen sie auf den Transporter. Jetzt steigen alle 5 wieder ein und fahren 15 Meter weiter. Sie steigen wieder aus und beseitigen alle Zweige die in Augenhöhe hängen. Sie strahlen eine bemerkenswerte Ruhe aus. Da gibt es keine Hektik, dies haben sie sich über Jahre anerzogen.
Als ich wartete, standen zwei Leute neben mir, die sich etwas in die Haare bekamen. Der Mann der Beiden drehte sich weg und entfernte sich. Da ich der Meinung war, sie sprachen deutsch, sagte ich:"ein Glück, daß ich sie nicht verstanden habe". Also der Mann holte jetzt ihre Uhr aus dem Hotel, die sie vergessen hatte, bekam ich als Antwort. Dann kam meine Frau dazu.
Das zweite Bild zeigt zwei lachende und schwatzende Frauen, die mich einfach warten lassen, ewig warten lassen. Eine aus Südtirol und eine aus Sachsen.



9.Tag
4.6
Do

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rumgemuddelt
Tesco
Lidl
rumgefuttert
Mittagsschlaf
rumgemuddelt, eben Urlaub



10.Tag
5.6
Fr

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Wir sind auf dem Weg, der uns vom Campingplatz zum Balaton führt. Bisher sahen wir ihn nur vom Fahrrad aus. Im Prospekt stand etwas von einem Kilometer, es stimmte, nur das wir da auf einem etwas wackligen Podest standen, an dem es keine Leiter gab. Die 4 Angler, die hier ihr Glück versuchten und hier schwarz zelteten, hatten wenigstens ein Surfbrett mit. Wir kehrten um und nach 3 km waren wir dann an einem schönen Strand. Im Sommer gab es hier eine Kasse.
Wir setzten uns und warteten. Der Imbiss wollte aber erst in 20 min öffnen, so spazierten wir zu einem Stand, an dem Eis verkauft wurde. Da wir vom Campingplatz nur auf einem Radweg zum Strand kamen, laufen wir auf diesen auch wieder zurück. Man wird hier nicht angetoffelt, einige grüßen sogar, oder bedanken sich wenn man etwas zur Seite tritt.
Nach einem kurzen Essen und einem Gläschen Sekt beginnt mein Arbeitstag. Im Wohnwagen muß der Tank mit dem nicht migrantischen aber menschengemachten Abwasser entsorgt werden, auch die Abfälle entsorge ich wie jeden Tag. Wie immer fülle ich auch den Wassertank mit Trinkwasser auf.
Jetzt benötige ich einen Mittagsschlaf.
Am Abend besuchen uns Nachbarn aus dem Erzgebirge. Wir stellten fest, wir haben gemeinsame Bekannte. Auch wenn diese, wie in diesen Falle, schon verstorben sind, kann man sich wieder einmal an alte Zeiten erinnern. Das ist doch ein schöner Grund zwei Flaschen zu teilen. Das sind die Überraschungen die man immer wieder auf den Campingplätzen finden kann.



11.Tag
6.6
Sa

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Wir steigen aufs Fahrrad. Balatonberény ist unser Ziel. Es ist die Seite des Balatons, wo es ganz seicht ins Wasser geht. Die Sonne brennt etwas zu heftig. Nach einem Radler und einem Langos sitzen wir wieder fest im Sattel. Es sind viele Bänke mit Überdachung unterwegs aufgebaut, wo wir Selters zu uns nehmen können.
18 km hin und 18 km zurück sind nun nicht verdächtig einen Rekord vorzuweißen, aber wir sind doch verschwitzt am Wohnwagen angekommen.

Den Rest des Tages nutzen wir um alles wieder reisefertig zu gestalten. Tische, Stühle und das Vorzelt mit den Schnüren und Zeltstangen sollten wieder ihren Platz im Wohnwagen finden. Die Räder sollten auch wieder auf der Deichsel fest verzurrt werden. Da sind die Nachbarn aus dem Erzgebirge, mit den man auch noch schnell ein Schlückchen zum Abschied trinken muß.
Danach sollte man noch Zeit finden etwas über den Tag in die Tastatur zu hämmern, die Rechtschreibung zu beherschen und die Grammatik und allem die ihr bestimmte Ordnung zu kommen zulassen. Gut, klappt bei mir nicht immer.



12.Tag
7.6
So

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Auf nach Budapest. Vorbei an Feldern mit Mohn, Hafer und den lila aussehenden Phacelia.
Camping Arena, wir stehen etwas schief. Heidi wird dann heute Nacht langsam in meine Hälfte rollen. Dann zählte ich in der letzten Stunde etwa 20 Züge und der Lärm über mir deutet auf einen nahen Flugplatz hin. Für den Preis hier, bekommen wir aber das volle Programm für unser Camperherz.
Budapest wird uns nicht vermiest. Wir bleiben 3 Nächte.



13.Tag
8.6
Mo

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Wir spazierten durch eine großen Stadt in Österreich-Ungarn unterwegs. Vom Sisi-Denkmal zum Parlament, zur Basilika und zur Synagoge. bis zur Markthalle. Es gibt viele neu und viele wenig geputzte Häuser. Ein wenig erinnerte uns die Stadt an Madrid.
Alle Verkehrsmittel haben wir kostenlos benutzen können. Die fehlenden Ingenieure und Ärzte aus fernen Ländern sind uns doch aufgefallen. Erst in der Basilika sahen wir dann zwei Muslima.
Die Markthalle hatte auf der oberen Etage nur Hüttenrauch. Die Synagoge verlangt 40,00 € Eintritt pro Person. Auch Bettler gehören zum Stadtbild.
Die wirkliche Freude hier sind die Ungarn. Alle sehen ordentlich aus. die U-Bahn, die Busse und auch die S-Bahn sind sauber. Die Straßen bekommen auch irgend wann eine neue Asphaltschicht.



14.Tag
9.6
Di

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    Der Tag heute begann wie jeden Tag mit Frühstück.
    Gegen 8:30 dann der Aufschrei, meine EC-Karte ist weg.
    Durchsuchung aller Sachen und Taschen; ohne Erfolg.
1. Ich enthalte mich jeder Stellungnahme.
    09:00 Die Hotline der Sparkasse wird informiert.
    09:30 Sparkasse sperrt die Karte.
    10:00 eine Eingebung; die Karte ist wieder da.
    10:30 Die Karte wird von der Sparkasse wieder frei gegeben.
2. Ich hebe meine Hände, blicke zum Herrn (dem über mir) und schweige,
    aber ich höre leise sein Wort:"Frauen"
    11:00 Wir bewegen uns in Richtung Zentrum von Budapest.

  • Fischerbastei
  • Kunst mit 3 Königen

  • Kriegministerium und ung.Archiv

  • Wachsoldat, nach reichlich essen

  • Hadi; vom Soldaten zum Armee-General. Er kämpfte gegen die Türken und im 7Jährigen Krieg. Er wurde Stadthalter von Siebenbürgen.

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  • Die Regierung sitzt da

  • Das Essen sollte eigentlich vor dem Essen fotografiert werden, aber es sah so gut aus, wir hatten keine Chance ... Entenbrust und Wiener Schnitzel

  • Budapest
  • Nein, wir sind nicht hochgelaufen, die Treppen führen nach unten.
    Der Bus mit der Nr. 16 fährt nach oben.



15.Tag
10.6
Mi

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Wir packen zusammen. Es geht schnell. Ein eingespieltes Team. Der Anhänger rastet auf der Kugel ein. Ich zieh das Gespann von unseren kleinen Platz, wende mit dem Gespann und wir verlassen die Anlage in Budapest.
Wir brauchten 40 Min, vom Campingplatz über die Donau für 8,5 km. Danach kamen viele Staus auf der Autobahn. Es wurde viel gebaut auf der ungarischen Autobahn.
Die meiste Freude aber hatten wir an den Windrädern von der ungarischen Grenze bis Wien. Diese Anzahl von den Windrädern hatten wir noch nicht in Europa gesehen. Irgendwo muß Österreich ja einen vorderen Platz belegen. Dazu kamen noch unzählige Kilometer von Photovoltaikanlagen. Man kann sich solchen Wahnsinn nicht ausdenken. Bekanntlich sind es die Grünen, die von diesen Dingern Wunder erwarten.
Wir sind wieder in Trebon angekommen. Für die 420 km waren wir 7 Stunden auf der Autobahn. Mit einer Pinkelpause von 10 min im Wohnwagen.
Bevor es etwas zu Essen gab, mußte das Vorzelt vom Wohnwagen noch aufgebaut werden. Es roch förmlich nach Gewitter und Regen



16.Tag
11.6
Do

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Nach dem Rennen gestern, von Ungarn ins böhmische, brauchen wir heute Ruhe. Das hielt uns allerdings nicht davon ab, bei Globus vorbei zu schauen.
Nein, wir wären nicht verhungert, wenn wir heute im Wohnwagen liegen geblieben wären. Milch und Eier war unser Begehr. Damit lassen sich die 1700,oo Kronen aber nicht erklären.
Wir trödeln mit ein, zwei Schlückchen in den Nachmittag und auch in den Abend. Zum Zeitpunkt sind wir aber schon bei Drei.
Das Wlan wird mit jeder Ankunft von Campern schlechter. Also nehme ich eine andere Möglichkeit der Unterhaltung war.
Es regnet. In Intervallen brasselt es auf unser Wohnwagendach.



17.Tag
12.6
Fr

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Es regnet. In Intervallen prasselt es auf unser Wohnwagendach und zwar die ganze Nacht. Es ist 9:20 und die Sonne versucht einen Durchbruch. Laut Wetterbericht wird dies jedoch gleich wieder unterbunden. Die Wolken bestätigen dies, die über uns hinweg ziehen. Ich werde mich noch 15 min in Bett zurück ziehen.
Heute waren auf dem See des Campingplatzes eine Meisterschaft mit Modellschiffen. Die Kleinen mußten ihre Schiffe nur geradeaus fahren lassen und die kleinen Bojen, die im Wasser waren, nicht zu berühren. Die Großen hatten ihre Schiffe über den See fahren zu lassen und zwischen 2 Bojen, wovon es mehrere gab, vorwärts und rückwärts durch fahren zu lassen.



18.Tag
13.6
Sa

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Die Sonne quält sich durch die Wolken. Die Modellbauer der Schiffe feiern sich selber, aber auch die Sieger der verschiedenen Klassen. Bei den kleinen bekommt jeder vom Ersten bis zum Letzten ein Geschenk.
Auch ich hab mir einen Fleißpunkt verdient. Wieder einmal mußte ich den Fahrradträger reparieren. Auch den Deichselkasten habe ich aufgeräumt. Da habe ich Sachen gefunden, die ich nicht vermißt habe, aber auch bisher noch nicht gebraucht habe. Ich bin aber zufrieden, daß sie nach den 25 Jahren immer noch da sind. Der Handwerker bekam eine Banane und ein Glas Wein.


Kaum war das Essen vom Mittag runter geschluckt, meldete sich unsere Wasserpumpe. Sie fing plötzlich an zu laufen bzw. an zu pumpen. Nach dem alle Verbraucher abgeklemmt waren, gab sie Ruhe. So dann wurden die Waserhähne, einer nach dem anderen wieder angeklemmt. Um an den Schalter in der Toilette zu kommen wurde der Behälter ausgebaut. Wir regelten die Stromzufuhr der Pumpe mit dem FI-Schutzschalter. Bei jeder Probe lief jetzt Wasser in den Wohnwagen, da der Toilettenbehälter ausgebaut war. Wir wischten jetzt beide. Das Fazit, der Schalter für das Spülwasser ist defekt. Zwei Stunden Fehlersuche und eine Stunde aufräumen.


Es gibt 5 Kisten mit Werkzeug und Material in unserem Wohnwagen. Alle wurden heute wenigstens einmal geöffnet. Da alle Kisten nun einmal offen waren, konnte ich das Eine oder das Andere wieder finden. So wurde der Teppich vor der Toilette mit Teppichklebeband arretiert. Dies stand schon lange auf meiner Vorlagenliste. Auch ein paar Kabel wurden vom Pflaster befreit und mit einer Listerklemme verbunden.



19.Tag
14.6
So

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Nach dem Arbeitstag gestern zog heute Ruhe ein. Wir gingen auf Einkaufstour. Eigentlich fehlte nichts. Zum Mittag wurde unser Grill angeworfen. Dann wurde eine Mittagspause mit etwas Mittagsschlaf komponiert. Damit begannen die Vorbereitungen zum Abendbrot. Dieses wurde dann mit einem Aparol in der Campersause beendet. Der Kalorienverbrauch ging leicht ins minus. Wir werden die 1000 kcal, die nicht abgebaut werden konnten, heute zusätzlich mit ins Bett nehmen.
Auf unserem Grasfeld des Campingplatzes sind wir jetzt wieder allein. Während sich vorn am See die Wagen drängeln. Wir haben den Platz mit den Bäumen gewählt, damit stehen wir ab Mittag im Schatten. Übers Wochenende ist der ganze Platz mit Zelten, Wohnwagen und Mobilen gefüllt. Auch die Hütten sind dann belegt.



20.Tag
15.6
Mo

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Wir fahren zur Talsperre Orlik. Das Schwarzenbergschloß wollen wir heute anschauen. Leider geht das heute nur von außen, da geschlossen. Wir laufen durchs Grüne zurück zum Auto. Bezahlen noch 100 Kronen fürs Parken und sind nach 97 km wieder auf dem Campingplatz.
Natürlich haben wir bei Billa noch Erdbeeren gefaßt, auch Kuchen. Wieder ist eine Kindergruppe auf dem Platz angekommen. Sie (12 Jahre) kamen alle in orangenen Westen mit ihren Fahrrädern und bauten ihre Zelte auf.
Die Straßen im Böhmischen sind tadellos in Ordnung.
Beim Mittagessen bestellten wir ein Bier und Wasser. Heidi durfte dann das Bier trinken und ich das Wasser. Das Internet klärte uns darüber auf, hier gilt 0,0 Alkohol für Auto- und Fahrradfahrer. Die Strafen wurden auch gleich beschrieben. Sie sind doch sehr hoch.



21.Tag
16.6
Di

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Wir laufen durch Trebon. Gefühlte alle 10 Meter verschwindet Heidi in einen Laden. Für sie ist alles von Interesse. Keinen dieser Läden weckt aber irgend etwas in mir.
Beim Friseur bekommen wir einen Termin. Also einen Termin für die Frau des Wohnwagens. Wir, dies gilt für alle Männer, benötigen solche künstlichen Korrekturen nicht, rasieren macht schon genug Arbeit. Den Rest erledigt das Hand anlegen mit einer Haarschneidemaschine.
Danach fanden wir in einer der vielen kleinen Gassen ein Kaffee. Vor dem Essen noch einen kurzen Spaziergang im Schloßpark. Wie immer bewundern wir nicht nur die Blumen sondern auch die Bäume.

Vorbei an der Karpfenstation, wo wir wieder die Arbeiter bewundern, wobei wir nicht erkennen, ob es Skulpturen sind oder sie sich heute schon einmal bewegt haben. Der mit dem Rasenmäher hat uns besonders gefallen. Der Rasenmäher machte Geräusche, der Arbeiter hatte eine Hand am Rasenmäher, aber der Rasenmäher bewegte sich so wenig, wie der Arbeiter. Ein Standbild; geeignet für ein Foto, aber das wäre vielleicht unverschämt.



22.Tag
17.6
Mi

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  • LGBTQIA+? Zuchtbecken der Karpfen von Trebon
  • Mitarbeiten beim Zählen von Karpfen, hier ist hohe Konzentration gefragt. In den 10 min, in den ich ihnen zuschaute, sah ich kein Zucken und keine Bewegung.
  • die einzigen People of Color in der Provinz
  • Altstadtgasse
  • Fußball WM in Trebon
  • Hauptbahnhof mit Zugdurchfahrt (wurde angebrüllt weil über Gleise gelatscht)
  • Autocamp Trebon
  • Marktplatz
  • Schloß vom Garten aus
  • Schloßpark

Der Nachmittag begann mit einem Friseurtermin. Für 18,00 € Waschen, Fönen, Schneiden, da kann mann nicht meckern. Danach noch für alle ein Eis und noch einen Aparol.



23.Tag
18.6
Do

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Heute meint es der da oben zu gut mit uns. Er heizt uns sehr stark ein. Der Fahrtwind, den wir auf dem Fahrrad erzeugt haben, brachte auch keine Abkühlung, bzw. waren die 11 und 12 km/h dafür auch nicht ausreichend. Selbst auf der Karpfenfarm ist niemand zu sehen.
Unser Ziel Milch, Wasser (für Heidi), und Erdbeeren. Die Erdbeeren kommen aus Polen und schmecken wie früher, also vor der Wende, oder so ähnlich. Diesmal kaufte ich die richtige Schlagsahne für die Erdbeeren. Das letzte Mal griff ich nach saurer Sahne. Aber heute sollte die richtige Sahne im Korb landen, deshalb ließ ich Google die Frage vorlesen: "Ich suche Schlagsahne für Kuchen". Mir wurde geholfen.


Die Zahl auf Thermometer stieg wieder um 2°C. Ich suche die Badehose. Auf meinem Foto bin ich leider nicht zu sehen. Entweder der Selbstauslöser hat nicht funktioniert oder ich tauche gerade oder schwimme hinter der Insel auf der Seemitte.



24.Tag
19.6
Fr

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Die erste Rast. Das Thermometer nahm den Kampf mit dem Radfahrer auf. Aber schon bei der ersten Rast nahm ich den Helm ab um in Ruhe zu trinken. Nach weitern 10 km sah ich zwei junge Fräuleins mit einer Gruppe von etwa 15 Kindern im See baden. Flugs ausgezogen und mit der Unterhose (farbig) ins Wasser. Beim Anhiehen wollte ich auch den Fahrradhelm wieder aufsetzen.
Das Rad gewendet und ca 10 km zurück. Er lag noch da. Aber in Trebon war ich damit auch noch nicht wieder. Jetzt waren aber alle Reserven aufgebraucht. So verkürzten sich die Abschnitte des Fahrens und der Wasseraufnahme.
Mit Helm in Trebon angekommen, kaufte ich dann noch ganz in Ruhe Butter und Eier ein. Länger wollte ich dann auch nicht auf dem Rad sitzen.
Vom Mittag bis zum Kaffee schaffte ich dann noch 3 halbe Liter vom Pilsner Original. Jetzt gewittert es über uns etwas und ich werde auf Wunsch einer nicht mit mir Mitgefahrenen den Kaffeetisch decken.



25.Tag
20.6
Sa

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  • geschafft - Geschäft hat Whatsapp geschrieben
  • Heute waren es 16 km. Gestern, mit der Suche nach dem Helm waren es 30 km. Wenn es doch nicht so warm wäre ...



26.Tag
21.6
So

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Heute ist wieder mal der letzte Urlaubstag. Nächstes Jahr ist wieder Italien dran. Wir beginnen aber mit der Planung für Ungarn und Tschechien 2028. Das fängt erst mal mit dem Kauf von vernünftigen Straßenkarten an.
Zum Abschluß noch in ein Fischrestaurant, das beste am Platz. Aber wir entschieden uns für eine Beinscheibe. Kurzfristig wählten wir noch eine Fischsuppe. Beides war wirklich spitzenmäßig.


Die Cherubim, die die Gruft der Schwarzenbergs bewachen. Vor den Nazis geflohen und von Kommunisten enteignet. Es ändert sich nicht so viel, es wiederholt sich alles.



27.Tag
22.6
Mo

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Die Fahrt verlief ruhig. Auf einem Rastplatz machten wir eine Pause. Bageterie Boulevard lud uns eins. Wer denkt sich solche Namen aus und dies in Tschechien. Wir waren aber positiv überrascht. Mc Dov haben wir die ganzen Jahre versucht zu vermeiden. Wir begannen noch mit dem Ausladen, werden aber noch einen Rest für morgen liegen lassen.



28.Tag
23.6
Di

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