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Louvre
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Dank der enormen und herbei geredeten Katastrophen von Merkel, Spahn und Drosten konnten wir nicht mit dem Wohnwagen reisen. Das erste Mal, weil ich nach der zweiten Impfe 6 Monate krank war und das zweite Mal, dank der Panikmache eines Herrn Lauterbachs.
Bevor der Herbst mit den Wünschen unseres Gesundheitsministers kommt, wollen wir unsere Freiheit nochmal genießen.

Putzen, Putzen, nach zwei Jahren hatte sich ein schwarzer Biofilm an einigen Teilen gebildet, dieser ließ sich aber gut entfernen. Die Klebefolie, die das Fenster der Toilette dicht halten soll, weil ein Riss das Regenwasser während der Fahrt eindringen lässt, ist eingetrocknet und fällt einfach ab, also erneuern.

Wir fahren. Im Westen zwei große Staus, wir zwischen den LKWs, sie waren aber alle höflich. Dadurch verloren wir aber mindestens zwei Stunden und müssen noch in Deutschland auf einen Campingplatz. Das einzige positive Erlebnis heute: Magdala, thüringer Bratwürste vom Feinsten. Obwohl Benny mir den genauen Weg erklärte, lernten wir noch alle schmalen Gassen in Magdala kennen.



1.Tag
5.9
Mo

 

 



Auf nach Frankreich mit dem neuen Auto einschließlich unserem Wohnwagen. Distronic hieß das Zauberwort. Wenn ich also gemütlich 100 km/h fuhr und am Straßenrand erschien ein Verkehrsschild mit 130 darauf, wurde die Geschwindigkeit ruckartig erhöht. Dies konnte mit jeder Geschwindigkeitsvariante passieren. Man gewöhnt sich daran. Auch der Wohnwagen hatte nichts gegen die 130 km/h, was ich aber versuchte zu unterbinden.
Paris, wir fuhren größtenteils im Außenring. Wir hatten unser Auto und den Wohnwagen ohne Schaden auf dem Campingplatz abgestellt.
Um ehrlich zu sein, die Mopedfahrer hätte ich gerne vom Roller geschupst. Diese pfiffen rechts und links an uns vorbei. Das Navi sprach mit uns, auch die blauen Ortsschilder wollten uns etwas sagen, einige Autofahrer wechselten ständig die Fahrspur und alles war sehr eng.

Fazit: die Franzosen sind höfliche Autofahrer, egal was wir in unserem Auto veranstalteten.


Das Pferd der Literatur auf dem Platz, die Gaststätten in Maison-Laffitte sind voll besetzt. Gegen 20:00 ist kaum noch ein Platz zu bekommen.


2.Tag
6.9
Di

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Paris. 18.000 Schritte, unser Alter (ich bin nicht gemeint) macht sich bemerkbar. Wir hatten für Morgen um 13:00 Eintrittskarten für den Louvre. Heute also Probe. RER A (S-Bahn) 17 €, der Eintritt (im Internet gekauft) 40 €, dann noch die Fußwege zur Bahn und zum Louvre macht genau 90 Minuten. Wir wissen also zu welcher Uhrzeit wir morgen in der S-Bahn (RER ) sitzen müssen um 13:00 pünktlich vor der Pyramide des Louvre zu stehen.

Anschließend durch die Gärten des Carrousel und Tuilerien, danach langsam zum Arc de Triumph um nun über den Hausmann Boulevard zurück zum Bahnhof Auber. Was bleibt hängen, es gibt wenig Toiletten in Paris, sehr wenig aber es ist sauberer als in Dresden.


Lafayette, Champs-Élysées, und ... aber wir hielten unser Geld zusammen. Angefangen von der Oper und den Palais und den Gärten in Paris, wird uns klar, wie niedlich klein unser Dresden ist.
Auf dem Champs-Élysées waren die Gaststätten sehr spärlich besetzt aber in den Seitenstraßen waren kaum Plätze frei.

Nach der Wettervorhersage von Wetter.com und einer Erklärung von mir, wurde auf den Regenschirm verzichtet. Welch ein Irrtum von Wetter.com. Ach so, ich halt mich da raus.



3.Tag
7.9
Mi

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22086 Schritte heute gelaufen. 12:40 war Einlass. 17:34 waren wir wieder vor der Pyramide. Wir schlichen zum Bahnhof Aube.
Nach dem Einlass im Louvre und der Taschenkontrolle waren wir auf Ebene -2. Danach ging es zur Eintrittskartenkontrolle, so kamen wir auf die Ebene -1; Kunst aus Ägypten, dem nahen Osten, Islamische Kunst und griechische Altertümer. Die Ebene 0 zeigte uns Altertümer aus Griechenland, ägyptische, aus dem Nahen Osten und Skulpturen woher auch immer. Jetzt kam die Ebene 1 mit Gemälden, wieder griechische Altertümer und römische Altertümer. Auf dieser Ebene sahen wir auch die d´Apollon Galerie.

Ein Saal voller Reichtümer, vom Fußboden bis an die Decke, die in Frankreich hergestellt oder es irgendwie nach Frankreich geschafft haben. Die Diamanten funkelten in allen Farben. Dabei war auch ein Tisch den wir so ähnlich schon in England ( im Haus der Familie Luci ) und in Florenz (Uffizien ) sahen. Sie sind alle aus Marmor mit Intarsien aus Halbedelsteinen.
Abgeschrieben aus einem Bildband: ...Kolossales Deckengemälde. Apoll besiegt die Pythonschlange mit dem majestätisch im Licht auftauchenden Sonnenwagen über dem weiblichen Drachen ...
Danach das Gemälde mit der Mona Lisa, es wurde geschoben und gedrängelt. Dabei verpassten die meisten Besucher die Gemälde die noch im Raum hingen. An der gegenüber liegenden Wand hing das Bild von Veronese, die Hochzeit von Kana. Jesus zu Besuch einer Hochzeit in Venedig. Es ist die Ansicht eines üppigen Festmahls. Wir werden in die Szene eines ausgelassenen venezianischen Festes hineingezogen.
Bisher sahen wir uns nur die Bilder an, die auf der linken Seite des riesigen Saales hingen. Wir schafften es noch bis Goya. Trotzdem schauten wir uns auf dem Rückweg die Bilder der rechten Seite an. Die Gemälde dieses langen Ganges nahmen die meisten schon nicht mehr war. Danach kam aber noch die Ebene 2. Gemälde aus Frankreich, den Niederlanden. Dabei das Bild mit der Venus, die Tauben streichelt und Amor der mit einem Pfeil zustechen will.
Ein Saal mit mindestens 25 Gemälden von Rubens ( die Galerie Medici ) und ein anderer Saal mit mindestens nochmals 15 Gemälden von Rubens. Wir fragten das erste Mal nach dem Ausgang. Dann kam aber Rembrandt, da habe ich nicht mehr gezählt auch die von Franz Hals nicht. Das letzte was wir aufnahmen war von Vermeer, die Spitzenklöpplerin. Wir fragten noch einmal nach dem Ausgang und gingen noch an vielen Bildern einfach vorbei. Nach 5 Stunden war es vorbei. Wir werden im Fernseher bestimmt bei Filmen über den Louvre den einen oder anderen Saal entdecken, den wir nicht gefunden haben.
Ein wunderschöner Tag, etwas traurig macht uns, dass wir den Spitzweg und den Caspar David Friedrich übersehen haben.



4.Tag
8.9
Do

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Wir müssen uns erholen, das war am Vortag doch etwas heftig. Also einigten wir uns aufs Faulenzen. Das fällt uns nicht schwer. Darin haben wir eine gewisse Erfahrung, ich etwas mehr als die Frau des Hauses. Eine Pause beim Faulenzen nutzen wir zum Einkaufen bei Leclerc und Lidl. Wein für Mutti und Vati, Obst und Gemüse, wir staunen über die Preise.



5.Tag
9.9
Fr

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Heute 16088 Schritte gelaufen, obwohl wir heute doch zusätzlich die U-Bahn benutzten. Es sollte doch heute ruhiger werden. Kurz eine Runde um Notre Dame und weiter an der Seine entlang zum heutigen Höhepunkt.
D'Orsay, das Museum. Es war früher ein Bahnhof. Vom Bahnhof gab es einen Kinderfilm mit einem kleinen Jungen, der die Uhren des Bahnhofes am Leben erhält. Wo war jetzt der kleine Junge? Er hätte mich tragen können, ich war wieder fix und fertig. Ich suchte für Heidi eine Sitzgelegenheit und wollte noch einmal in eine andere Etage. Auf halbem Wege gab ich dieses sinnlose Unterfangen auf, holte Heidi ab und wir schlichen zum Ausgang.
Es gab 5 Niveaus, unterteilt in 3 Etagen, Etage 1+2 mit Skulpturen, Malerei, Architektur, und Kunstgewerbe. Danach war die Luft eigentlich schon raus. Aber dann kam das Obergeschoss, mit dem Besten von van Gogh, Degas, Manet, Monet, Pissaro, Renoir, Gauguin Toulouse-Lautrec und vielen mehr, die uns noch kein Begriff waren.
Ein Mittagessen nach 4 Stunden Museum für 70 € machte zwar satt, brachte uns aber keinen Schritt näher zur U-Bahn.
Der Plan sah noch den Weg zum Eifelturm vor. Wir wollten gar nicht hinauf, sondern nur durch den Park laufen zurück zur S-Bahn oder Metro. Ersatzlos gestrichen!
Am Campingplatz in Maison-Laffitte machten wieder ein paar POC, wie jeden Tag, die Toiletten und Waschräume sauber. Der Campingplatz war eigentlich ganz nett, die defekten Wasserhähne und das spärlich fließende warme Wasser spielte dabei keine Rolle. Zwischen 22:00 und früh morgens fuhren keine Züge am Campingplatz vorbei. Paris hin und zurück kostete für 2 Personen 17.80 €.
Ein paar Worte zu den POC, wie die Schwarzen heute genannt werden müssen. Fast alle, die wir hier arbeiten sahen, waren in der Reinigung oder als Sicherheitskräfte vor den Eingängen der Geschäfte beschäftigt. In der S-Bahn sahen wir einige wenige, da aber meistens (POC) Frauen, wo auf Grund der Bekleidung ein gewisser Wohlstand zu erkennen war. Im Zentrum sahen wir die wenigen Anderen die gemeinsam mit den gebleichten Franzosen es nach oben geschafft hatten. Die Begriffsänderung von Schwarzen zu POC hat nichts geändert und wird nichts ändern. Nur wenn die Bildung gefordert und gefördert wird, wird sich für diese Bürger etwas ändern. Mit rot grünem Geschwätz wird sich nichts verändern. In Deutschland wird das gleiche passieren wie hier in Frankreich. Vorm Louvre verkauften sie Selters an die Besucher. Als es anfing zu regnen wechselten sie das Geschäftsmodell und verkauften Regenschirme. Ob sie deshalb nach Europa gekommen sind? Oder wurden sie deshalb geholt?



6.Tag
10.9
Sa

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Wir verlassen Paris, besser gesagt Maison-Laffitte.
Der Urlaub beginnt. Die Sichtblende vom Kühlschrank ist abgefallen, stellen wir beim ersten Halt fest. Beim nächsten Halt liegt sie wieder mitten im Wohnwagen. Ich lass sie liegen. Damit raube ich ihr die Möglichkeit noch ein drittes Mal abzufallen. Kurz vor Carnac fahren wir auf den Platz in Kergo. Heidi macht schnell etwas zu Essen. Dazu erwärmt sie etwas im Topf. Der Feuermelder meldet sich lautstark. Ich dreh den Melder aus der Halterung, blase Luft hindurch und er gibt wieder Ruhe. Jetzt schraube ich ihn wieder in die Halterung an der Decke, als ich mich umdrehe, fällt er samt der Halterung auf den Boden.
Nach zwei Versuchen habe ich auch die Kühlschranktür wieder in Ordnung gebracht.
Lob bleibt aus.
Für den Feuermelder brauchte ich auch zwei Versuche, dass er an Decke kleben blieb. Das Klebeband war schuld, stellte ich fest. Durch das Herunterfallen wurde die Batterie so warm, das ich mir fast die Finger verbrannte. Ich warf die Batterie aus dem Wohnwagen. Morgen werde ich sie entsorgen und eine neue kaufen.
Der Transponder für das Tor vom Campingplatz war weg, nicht auffindbar.
Jetzt ist auch noch der Rotwein alle, Wir haben kein Internet im und am Wohnwagen. Ich habe einen Tiefpunkt erreicht.



7.Tag
11.9
So

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Fahrräder flugs abgebaut und aufs Radel. Nach dem ersten Anstieg, starker Abfall von Leidenschaft. Beim zweiten Anstieg versiegende Leidenschaft. Mein Vorschlag einer Kehrtwende wurde zugestimmt.
Gulasch, ein Glas Rotwein.
Ich vertiefte mich in ein Buch vom Louvre. Ein paar Bilder erkannte ich sofort, bei Anderen versagte die Erinnerung.
Die Suche nach dem Transponder für das Tor verlief enttäuschend. Seit gestern suchten wir dieses kleine runde Ding ergebnislos. Das Auto und der Wohnwagen wurden gewendet, alle Taschen der Kleidung wurden durchsucht, auch die Wiesen rund um den Wohnwagen akribisch überprüft. Dann ging Heidi zur Rezeption, um sich einen Zweiten zu holen, nach vorn und bekam für 15 € einen Neuen. Kaum zurück, wollte Heidi noch einmal diese ganze Runde durch Wohnwagen und Auto drehen. Nach 2 Minuten fand sie ihn jedoch in ihrer Hose, die sie gestern trug. Und wer wohl stand mit beiden Füßen im Fettnapf.



8.Tag
12.9
Mo

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Auch Frankreich hat sich genau wie Deutschland verändert, nur die Kraftstoffpreise sind günstiger.
Auch bei unserer geliebten Keksfabrik "La Trinitaine" hat sich einiges geändert. Die große Kekskiste mit den Probierkeksen, wo ich wie festgenagelt stand, um zu probieren für eine gute Auswahl, evtl. etwas zu kosten für eine professionelle Prüfung, wurde in eine Keksschale in Größe eines DIN A4 Blattes verwandelt. Im Verkaufsraum konnten wir nun von vorn bis nach hinten schauen. Es wurde alles etwas "verkaufsoptimiert" aufgestellt.
Bei Intermarche alles wie immer, nur die Preise machten einen Sprung. Wir leisteten uns einen Broiler mit 1,3 Kilo. Eigentlich machte uns nur der Bäcker in Crach eine Freude.



9.Tag
13.9
Di

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Der Tag heute stand unter dem Bezug bzw. dem Kauf von AdBlue für unseren Dieselpanzer. Das Fazit ist ganz einfach, wir haben immer noch kein AdBlue. Da wir diese Flüssigkeit aber nicht in den Tank des Autos wollten, sondern als 10 l in einem Kanister mit nach Hause nehmen wollten, als eiserne Reserve, nützten uns die gutgemeinten Hinweise der Franzosen wenig.
Wir waren in Carnac auf dem Markt. Kauften eingelegte Oliven für 10 €, kauften auch Eichblattsalat, eine riesige Fleischtomate und bekamen die Petersilie vom Verkäufer dazu geschenkt. Danach tranken wir Kaffee in einem kleinen Café. Heidi leistete sich noch einen roten Cidre. Dazu kam noch ein Schwatz mit Schwaben vom Nachbartisch. Die Schwaben brachen früher auf als wir, somit musste ich nicht erst drängeln.
Lidl und Leclerc wurde nur besucht und ohne nennenswerte Ausgaben wieder verlassen.
Morgen soll die Sonne wieder scheinen.


Der Kauf einer Batterie für den Feuermelder wurde nicht realisiert. Für morgen habe ich mir einen Zettel gemacht. Rotwein steht schon darauf.



10.Tag
14.9
Mi

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Die Sonne rief uns zum Baden. Also sie meinte mich. Als leichter Wind wehte, bei 22°C, zogen wir uns zurück. Wir fanden ganz zufällig ein Geschäft, welches Muscheln aller Art verkaufte. Der Zufall hat uns die ganzen Jahre schon immer hier vorbei geführt, denn ich bekam manchmal eine Auster umsonst, sollte aber diesmal im Auto sitzen bleiben. Die Muscheln liegen hier schon etwas länger im klaren Wasser, so daß die Muscheln genügend Zeit hatten ihren Sand aus zu spülen. So konnte er nicht in unserem Mund landen.

Nach den 1,5 kg Muscheln quälte ich mich mit dem Abwasch. Den Mittagsschlaf wollte ich ganz in Ruhe genießen. Aber irgendeiner aus unserer Wohnwagengemeinschaft hatte das Bett schon in Besitz genommen. Nach dem jetzt verdienten Mittagsschlaf hoffe ich von einem Kaffeeduft geweckt zu werden. Hoffen und Narren reimt sich prächtig.



11.Tag
15.9
Do

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Das wichtige zuerst: Wir sind Besitzer von 2x5 l AdBlue. Es war schwer den Franzosen beizubringen, daß man das Zeug im Kanister braucht und nicht im Tank. Das Vertrauen in unsere Obrigkeit existiert nicht mehr. Wer ist eigentlich der Gewinner beim Verschenken unserer Millionen, das Bärböckchen oder unsere Uschi aus Brüssel.
Mit etwas Glück reicht das mit dem AdBlue bis eine neue Regierung .... Hoffen und Harren tun bekanntlich aber nur die Narren.
Beim Frühstück lief der Heizlüfter. Es waren innen wie außen 13°C. Nach unserem erfolgreichen Einkauf gab es Strand pur. Wir hielten ca. 60 Minuten aus. Jetzt wurde der Grill angeschmissen. Heidi trank dazu eine gelbe Flüssigkeit ohne Alkohol, sie nannte es Bier, ich ein Hefeweizen.



12.Tag
16.9
Fr

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Vannes, der Markt ist für uns das Symbol von Frankreich. Samstag ist hier Markt. Wir schauen uns das Treiben an, schlenkern durch die Reihen und suchen uns ein Café aus. Auf die Frage nach einem Croissant zeigt der Kellner auf den Bäcker nebenan. Heidi holt für jeden ein Croissant und wir bekommen unseren Kaffee.

Ein Gläschen Wein gehört natürlich auch dazu. Wir kaufen noch ein paar Äpfel und besuchen die Fischhalle, lassen aber alles Getier liegen, egal ob tot oder noch beweglich. Dann bummelten wir noch durch die Altstadt von Vannes.



13.Tag
17.9
Sa

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Gestern las ich vom römischen Redner Decimus Juvenal (60 - 140 n.Chr.) der sagte: "Wir leiden heute an den gefährlichen Folgen eines langen Friedens ..."
Aber das haben wir mit Hilfe der Nato und den USA endlich verändert.
Wir frühstücken gegen 10:00. Die Außentemperatur liegt zur Zeit bei 4,4°C und im Wohnwagen haben wir eine Habeck freundliche Temperatur von 9,5°C. Das Training ist hart aber wir überstehen den Winter. Nur ob unser Heizlüfter die nächsten 6 Monate durchhält ist fraglich.
Es ist 11:10. Die Sonne scheint auf unseren Temperaturfühler und somit sollen draußen 13,9°C vorherrschen. Ich werde mich im Bett auf das Mittagessen vorbereiten.




12:54

17,1°C im Wohnwagen

Blick aus dem Bett

Frontscheibe mit Fliegengitter, geschlossen

Fotograf: ich



14.Tag
18.9
So

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Auray, Markttag
Hier hat sich nichts geändert. Nur die Fischhalle wird umgebaut. Wir bummeln von Stand zu Stand, einmal um die Kirche, dann einmal um das Rathaus, der Zeitungsladen wird auch besucht. Dann schaffe ich die Pflaumen, Zwiebeln und die Tomaten zum Auto. Wir kaufen auch eine kleine gebratene Wurst, essen sie in der Hoffnung, daß es keine Fleckewurst ist.
Dann gehen wir nach unten in die Altstadt. Wir trinken in Ruhe Kaffee, Heidi noch einen Aparol und ich ein Bier, das ein wenig süß schmeckt. Wir treten den Rückzug an und laufen noch durch einen Park, der uns wieder nach oben zum Auto bringt.

Rosa Zwiebeln stehen in der Gunst von Heidi ganz oben. Aber jetzt werden die Stände schon abgebaut. Ein Mann packte die Kisten mit dem Gemüse schon ins Auto. Die Gemüsefrau stapelt ihre Kisten noch einmal um und verkauft uns lachend 2 Kilo.


Seit Tagen quäle ich mich durch diese Bücher. Einerseits freue ich mich, wenn ich Gemälde wiedererkenne, die Erklärungen dann dazu lese und ich eine Verbindung herstellen kann,
manchmal sogar den Namen des Bildes oder den Künstler kenne, der dies malte.
Aber es macht sich auch Enttäuschung bemerkbar, wenn die Bilder, die mir vollkommen unbekannt vorkommen, an denen ich wahrscheinlich einfach vorbei gelatscht bin, daß ich deren Wert einfach keine Bedeutung zugemessen habe.
Wenn sich noch eine Gelegenheit ergibt, werde ich die Chance nutzen und nochmals diese Galerien besuchen. Jetzt wartet erst mal die neugestaltete Gemäldegalerie in Dresden auf mich.



15.Tag
19.9
Mo

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Wir werden langsam zu Langschäfern. Gegen 11:30 waren wir dann bei Carrefour. Es wurde eigentlich nichts gebraucht. Den Markt haben wir früher immer besucht, es sollte mehr eine Reise in die Vergangenheit werden. Aber wir waren positiv überrascht. Vor 5 Jahren sah es noch nach schließen aus.
Wein, Bier, also das Bier, welches nur so aussieht wie Bier, Olivenöl, Schokoladenpudding und alles was wir nicht heute oder morgen brauchen würden wanderte in den Korb.
Eine der französischen Spezialitäten lassen wir wie immer liegen. Flecke, egal welcher Zubereitung, steht nicht auf unserem Speisezettel und wird dort auch nicht hinkommen. Nein, das Kilo Flecke als Wurst für 35 €. Das einzige was daran edel ist, der Preis. Aber es gibt da auch Menschen die das sehr gerne essen.
Dann trugen wir unsere Haut großzügig am Strand entlang. Mutti schaffte es im Wasser, die Knie zu benetzen. Ich, Mann, stürzte mich ganz langsam in die Fluten. Drehte dann eine Bierdeckelrunde und genoß die Sonne.



16.Tag
20.9
Di

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Heidi befahl die Säuberung des Wohnwagens. Sie verteilte die Aufgaben und als braver Soldat hüpfte ich in die Grundstellung.
Der Staubsauger gab nach kurzer Zeit den Geist auf, mußte neu geladen werden. Die Teppiche wurden also ausgebürstet. Das galt auch für die Teppiche im Auto. In unserer alten E-Klasse, 15 Jahre, waren immer noch die Originale drin. Die Haltbarkeit im neuen Traum werden wohl das erste Jahr nicht überstehen. Da wir wieder heute etwas länger schliefen waren wir nach 2 Stunden, gegen 13:30, fertig.
Mein Buch über D'Orsay wird mich nach dem Essen bis zum Abend wachhalten. Wenn nicht gibt es im Wohnwagen andere Möglichkeiten der Gesundheit einen Gefallen zu tun.
Der Mittagsschlaf wurde jetzt aber von mir gestrichen. Laufen ist angesagt, nach der Völlerei zum Mittag ist Bewegung notwendig. Meinen Lieblingsbeutel umgeschnallt und nach Plomerl gelaufen um ein Baguette zu kaufen. Den Bäcker gefunden, das Brot gekauft und auf dem Rückweg wieder an der Taverne vorbei. Es ist mir peinlich, aber da lachte mich die Flasche mit dem Ricard an. Also ein Ricard bestellt, dazu gab es das obligatorische eisgekühlte Wasser um das Leben in Frankreich zu genießen.



17.Tag
21.9
Mi

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Der Wohnwagen wurde heute zur Krankenstation. Mutti hatte Halsschmerzen. Ihre Kraft reicht nur noch für einen Brief an die Sparkasse. Sie hielt sich sehr zurück in ihrer Ausdrucksform. Klärte die Herren aber über unsere Meinung deutlich auf.
Nach dem Mittag fuhr ich eine Runde mit dem Fahrrad. Ganz zufällig kam ich an "La Terverne" vorbei. Wie Gestern kostete ich vom Pernod. Ich muß aufpassen, zur Gewohnheit darf es nicht werden. Gefallen könnte es mir.



18.Tag
22.9
Do

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Gestern waren wir nur einkaufen, Heidi krängelt weiter, auch mein Alter hat sich im Rücken bemerkbar gemacht.
Heute waren wir in Quiberon, das Mekka der Literaten Frankreichs. Wir haben keinen getroffen. Der Kaffee hat heute, trotz des Preises, gut geschmeckt. Wir bummeln durch das kleine Städtchen. Es kommt vor, daß Heidi doch einmal an einem Geschäft nicht eintritt.
Die Parkkarte läuft ab. Hier muß man erst die Autonummer eingeben, danach die Zeit in 15 min. Schritten erhöhen und dann die EC-Karte an das Symbol halten um an die Quittung zu kommen, die man dann in das Auto legt. Engländer vor mir gaben auf und fuhren wieder davon.
Wir schaften es schon wieder nicht, uns vegimäßig zu ernähren. Da gibt sich unser Landwirtschaftsminister so viel Mühe und es rauscht einfach an mir vorbei.
Ansprache von Habeck heute gehört, ja er hat es glaubhaft herüber gebracht aber eben nicht für mich.



20.Tag
24.9
Sa

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Sonntag, Ruhetag, ich empfehle Wald. Hier ist eigentlich überall Wald. Nach zehn Minuten erster Protest. Einen etwas schlammiger Graben gilt es zu überwinden. Es gelang mit meiner Hilfe den tiefen Graben zu überwinden und nicht in seinen 2cm Wasserhöhe elendlich zu ertrinken.
Dann diese Idylle, der kleine See mit einer Insel. Schöner hätte es kein Maler zeichnen können. Aber für diese Momente habe ich ein Pixel 6. Diese hat das Wissen um meine Künste und wird wohl wissen was nötig ist.
Wie üblich waren die Pilze in Deckung gegangen.
Wir kamen noch an einer Poterie vorbei. Die Tochter des Hause nickte bei der Frage:"Sprichst du englisch". Leider war das geprahlt und wir begaben uns auf den Rückweg. So blieb die Keramik vor der Werkstatt stehen.
Plötzlich versperrt ein großer Hund Heidi den Weg. Da ging ich zurück und schleuste sie am Hund vorbei. Daraufhin fragte sie mich, wieso hattest du keine Angst gehabt. Aber der Hund, der Kluge, wollte eigentlich nichts von uns wissen.
Negativer Höhepunkt am Sonntag; Heidi trank von meinem Rotwein.



21.Tag
25.9
So

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Auray, Markttag
Strömender Regen zwingt uns zu einem Schnelldurchgang, obwohl die Händler bis 13:00 verkaufen sollten, bauten die meisten schon nach 11:00 ihre Stände ab. Kaffee unter den Regenschirmen eines Café macht auch keine Freude, so trollten wir uns wieder mit Tomaten und Pflaumen.
Diesel für 1,64 € erlebt man auch nicht alle Tage. Da wir beim Super U tanken waren, schnell noch in diesen Laden. Wir tankten auch für unsere Seele. Gerade jetzt, beim Schreiben dieser Zeilen, unterbricht Heidi meine Arbeit mit den Worten:"Könnten wir nicht einen kleinen Schluck ....", es werden wohl zwei oder drei.
Nach dem Essen galt es noch ein Baguette beim Bäcker zu kaufen. Das Rad und ich waren schnell beim Bäcker, der aber am Montag gar nicht öffnete.
Da sah ich diese Tür. Diese Tür war geöffnet. Ich trat ein und die Frau am Tresen lächelte mich an. Schnell noch im Internet die "Welt" gelesen.
Och, die Falschen hatten in Italien die Wahl gewonnen. Da hat die Uschi aus Europa sich doch solche Mühe gegeben und die bösen Italiener, nein so etwas. Also nach einem klitze kleinen Ricard wieder auf das Rad.

Es kann nicht alles ganz richtig sein in der Welt,
weil die Menschen noch mit Betrügereien regiert werden müssen.
Lichtenberg geschrieben um 1770



22.Tag
26.9
Mo

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Wieder mal einen Besuch in Quimber. Um die Kathedrale gelaufen. Dabei haben wir die Sonne gegen den Regen eingetauscht. Einen Crepes (Eierkuchen) gegessen und einen Bummel durch die Altstadt gemacht. So haben wir uns 2 Stunden von Geschäft zu Geschäft gehangelt. Aber es gab auch neues, wir spazierten auf Teilen der Stadtmauer und durch den Garten des Bischofs. Viele Palmen, Kamelien, Orangen und auch vieles was hier wächst, wie schon in ganz Britannien gesehen, vom Golfstrom gefördert.

Diesel für 1,64 €, das war Gestern; Heute 1,54 €



23.Tag
27.9
Di

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Die Wlanzelle des Campingplatzes. Überall gibt es Wlan, an allen Mobilheimen, aber für den normalen Camper nicht.
Es hat wieder geregnet, die ganze Nacht. Diesmal aber in einer sehr lärmenden Form, nämlich auf unser Wohnwagendach. Da wir bezahlt haben und zusammen packen, ist alles sehr nass. Ich will hier nicht aufzählen, welche Arbeiten da alle auf des Hausherrn Schulter lasten, das würde hier den Rahmen der Seite sprengen. Die Fleißbiene brummt und schweigt. Noch einen letzten Einkauf in den französischen Supermärkten, Kleinigkeiten, die es so bei uns nicht gibt.
Wir laufen noch einmal zum Laden mit den Keksen. Heidi kauft sich etwas Salz aus dem Meer hier, ohne sich die Füße naß zu machen und ihre Kokoskekse. Ich darf sie begleiten.
Wir verabschieden uns langsam aus der Bretagne. Das Wetter macht uns den Abschied etwas leichter, obwohl es schon 3 Stunden nicht geregnet hat.



24.Tag
28.9
Mi

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Mit Regen haben wir uns aus der Bretagne verabschiedet, dann schien den ganzen Tag die Sonne auf unserer Fahrt über Frankreichs Autobahnen (Kosten 60 €) und in Troyes haben wir wieder alles im Regen aufgebaut.
Aber ich hatte noch Zeit etwas Holz zu sammeln, damit wir auf unserem Balkon, im Winter, ein kleines Feuer zu Ehren der Grünen Waschlappenbenutzer anzünden können.
Dann entdeckte ich neue Besonderheiten am Auto. Blinker links gesetzt und vergessen, kurz vor der nächsten Abfahrt, die ich nicht benutzen wollte, bremste bei 110 km/h plötzlich das Auto auf 70 km/h runter. Die Gesichter, der nach mir Fahrenden, konnte ich zum Glück nicht sehen. Auch das Aufleuchten des Verkehrsschildes bei Regen auf dem Display im Auto, 130; bei Nässe 110, habe ich nur einmal gesehen, bin doch mit dem Wohnwagen unterwegs. Aber 110 km/h ist auf den Autobahnen hier eine schöne Reisegeschwindigkeit.



25.Tag
29.9
Do

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Wir fahren nach Troyes. Die Sonne scheint. Rechts und links der Straße Bäume. Da ruft Heidi Walnüsse. Wir halten an und sammeln fleißig die Dinger von der Wiese. Da kam ich auf die Idee mit dem Auto in einen Waldweg abzubiegen. Jetzt hörte ich wieder Heidis Ruf. Wir hielten an und liefen über ein Feld an einem kleinen Hang hinauf. Da hatten sich die Schuhe schon mit sehr viel Schlamm benetzt, dann kamen die Hosen an die Reihe. Auch Heidis Hinterteil tauchte kurz in die fruchtbare Erde Frankreich ab. Wir, mit unserer reichlichen Beute, reinigten uns grob am Auto. Wechselten die Schuhe, denn alle Urlaubsschuhe liegen in einer Kiste im Auto. Zurück am Zeltplatz spannte ich eine Leine für die nassen Sachen, reinigte die Schuhe, und die Fußmatten vom Auto.
Nachdem wir uns umgezogen hatten kam der zweite Versuch nach Troyes zu fahren. Den Parkschein gelöst und einen Stadtbummel angetreten. Große Veränderungen konnten wir nicht feststellen. Aber in der Altstadt ist noch für ein paar Jahre viel Arbeit.
Dann genossen wir ein wunderschönes Essen. Heidi bestellte einen Salat und ich eine Wurstplatte, beides vom Feinsten. Das Bier mit 8,50 € schmerzte zwar ein wenig, aber das Ganze einschließlich dem Ambiente war sehr gut, Frankreich eben.



26.Tag
30.9
Fr

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Wir brauchten Diesel für die Heimfahrt. Ab nach Troyes, wenn da nicht diese Walnüsse am Straßenrand liegen würden. Anhalten, Rücken krumm machen und zur Gattin hin lächeln.
Bei der Parkplatzsuche, in Troyes, fuhren wir am Eingang zum Parkplatz vorbei. In einer Einbahnstraße sollte man auch nicht wenden. Also durch ein Gewirr von weiteren Einbahnstraßen standen wir plötzlich in einer Sackgasse, in der es aber in eine Tiefgarage ging. Nur in Frankreich oder Italien macht man so etwas, in ein dunkles Loch fahren. Die ganze Garage war sehr spärlich beleuchtet. Vom Aufzug ging es dafür direkt in die Markthalle. Durch Troyes gebummelt, am Gefängnis vorbei zur Kathedrale und durch das Jüdische Viertel gelaufen auf dem jetzt eine Universität steht. Es existiert hier nur noch eine Tafel. In der gewundenen Gasse Ruelle Saint-Frobert befand sich eine romanische Kirche gleichen Namens (heute ein Wohngebäude), an deren Stelle zuvor höchstwahrscheinlich die Synagoge stand, in der Raschi, der berühmte Gelehrte unterrichtete.
Wir suchten dann noch einen Bäcker für ein Baguette. Dann liefen wir noch an der Seine entlang. Kunst überall, neben und im Fluß. Komisch war nur, daß ich diese Kunst nachvollziehen konnte und keine Rätsel lösen mußte. Egal wo sie aufgebaut war, wie hier am Fluß oder auf den Plätzen.
Auch in der Innenstadt überall Blumen. Die Straßenhändler räumten ihre Plätze und es blieb nichts zurück. Es war einfach sauber.
Dann fanden wir eine Tankstelle mit 1,645 € für den Liter Diesel. Sie arbeitete ohne Personal, dafür in allen Sprachen, jedenfalls mehr als ich kann. Wir werden es auch noch lernen in Deutschland.
Das Navi zeigte uns den Weg. Wieder sah Heidi, diesmal aber Birnbäume. Sie stieg allein aus und sammelte. Für den ganzen Winter wird es nicht reichen.
Nachtaufnahmen auf dem Campingplatz. Die Aufnahmen mit dem Mond muß ich noch üben, hier habe ich mich einfach so hingestellt, daß er meine Aufnahme nicht stört.



27.Tag
1.10
Sa

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Nach Hause gehts, aber ganz langsam. Wir benutzen keine Autobahn. Die Geschwindigkeit pendelt zwischen 70 und 80 km/h. Nach 5 Stunden (das waren 350 km) waren wir dann auf einem Campingplatz in Rebeauvillé. Wir fuhren durch ein schönes Frankreich. Was uns besonders auffiel war die Sauberkeit überall. Auch der Wald änderte sich von der Bretagne über das Départements Aube bis in die Vogesen. Wobei er hier dem unsrigen gleicht.
Der Verbrauch meines Diesel, der den Wohnwagen ziehen mußte, lag bei 9,0 l.
In den Nachrichten kam gerade, daß der Methan Ausstoß in der Ostsee so groß war, wie der Ausstoß von 5 Mill. Autos in den USA, der nächsten 20 Jahre. Die Sprengung der Ostseepipeline hat sich also gelohnt. Da es nicht bei der ARD oder ZDF gesendet wurde, werden es wohl wieder nur Lügen sein.
Wir hielten unterwegs kurz an, Heidi hatte Pilze gesehen.



28.Tag
2.10
So

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Eine Runde Rebeauvillé. Hüttenrauchgeschenke in jedem Laden. Die Häuser von Ihren Großeltern geerbt und ich gebe es zu, erhalten und hübsch hergerichtet. Einen kurzen Abstecher in einen Weinberg, wobei ich Heidi verlor. Auf dem Rückweg wieder gefunden und mit Hunger in ein Restaurant eingerückt, naja. Zwei von den halbhohen Pizzen mit Käse verdrückt, also Elsässer Flammkuchen.
Die Autohersteller testen Ihren Einklemmschutz mit Tomaten, auch den von der Heckklappe.
Bei meiner ersten Wagenwäsche von Hand, an einer Waschanlage, an meinem göttlichen Wagen, lernte ich, daß die ganzen Schläuche eine Farbe haben, die mit den Farben der Tasten auf dem Bedienpult der Waschanlage übereinstimmen. Nach einem Hinweis steckte ich die nächsten 2 € in den Schlitz. Danach war der Wagen zwar klitschnaß aber nicht sauber. Also mit einem dritten 2 € Stück eine neue Runde.
Jetzt die Trocknung mittels Lappen verbessern. Da drücke ich die rote Taste am Kofferraumdeckel, der Deckel fährt nach unten, während ich mich bücke, halte ich mich am Kofferraumrand fest. Mein linker Zeigefinger färbte sich sofort, obwohl ich ihn gerade noch vor einer Amputation retten konnte. Die Tomate hat den Test bestanden aber nicht mein Zeigefinger. Es wird keinen Zweck haben, ein Farbfoto vom Finger an Mercedes zu schicken.
Bei Leclerc kaufte ich zur Schmerzlinderung ein Baguette und aus gegebenen Anlaß einen vom Roten von der Rhone. Damit konnte ich auch auf eine Binde am Zeigefinger großzügig verzichten.



29.Tag
3.10
Mo

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Die Navikationssoftware in unserem neuen Auto ist wahrscheinlich aus einem frühen Versuchsstadium. Zwei große Veränderungen auf Frankreichs Autobahn hatten keinen Platz auf der Festplatte gefunden. Dann schickte uns das Navi in Frankreich auf einen 300 Meter Weg, der etwa 4 m breit war, neben der Autobahn entlang. Bauarbeiter sprangen zur Seite und schauten uns an. Wir sahen sie auch an. Dann zeigte einer der Arbeiter auf ein Schild "Offenburg", lächelte und wir fuhren wieder auf die Autobahn. Die neue Autobahn nebenan war mindestens seit 2 Jahren in Betrieb.
Laut Navi hätten wir 4 Std. für die heutige Etappe gebraucht, die ich gestern Abend eingegeben hatte. Heute Morgen wieder gestartet, zeigte sie plötzlich 8 Std. an. Die wurden dann auch gebraucht, dank der langen Staus in Deutschland.
Dann das Erlebnis, daß wir wieder in Deutschland sind. Wir waren zu Besuch in der Raststätte Frankenhöhe Süd. Der Service ... und dann die Preise.
Nach 8 Std. auf dem Campingplatz der Talsperre Pöhl angekommen.



30.Tag
4.10
Di

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Nach Dresden waren es etwa 2 Std. Da haben wir wieder ausgeräumt. Die Sachen, die wir nicht gebraucht haben, das sind die Sachen, die wir auch bei acht Wochen Urlaub bestimmt nicht benötigt hätten. Dann gibt es Teppiche, Besteck und Besteckkasten, Vorratsbehälter, für die große Hungersnot im Ausland, Schrankkästen und noch vieles anderes. So ein zweiter Haushalt verlangt einfach Opfer.
Frankreich ist in drei Jahren wieder dran. Vorher ist Italien wieder dabei und danach wieder mal England oder/und Schottland.



31.Tag
5.10
Mi

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