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Schottland     2024
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  2 x durch England, vielleicht auch Wales

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Schottische Witze      
In Schottland gibt es zwei Jahreszeiten: Juni und Winter.
Bei uns kommt zu Hause kein Tropfen Whisky auf den Tisch.“ – „Bei uns auch nicht, weil ich vorsichtig einschenke.
Eine junge Frau holt ihren Mann vom Stammtisch ab. Er lässt sie seinen Whisky probieren. Sie schüttelt sich. „Siehst Du!“, ruft er, „und Du glaubst, ich würde mich hier amüsieren.“.

und das Andere      
Dieses Mal fahren wir aber in ein Britannien, welches von woker Denkweise beherrscht wird. Galerien werden gesäubert von der weißen, herrschenden Klasse, denn es gab nur sehr wenig Raum für die Darstellung farbiger Menschen, der Arbeiterklasse oder andere marginalisierter Menschen. Außerdem seien „Portraits oft auf komplexe Weise mit dem britischen Imperialismus und der Institution der transatlantischen Sklaverei verwoben. " Aha ". Es erfolgt eine Säuberung, uns nicht unbekannt von früher und heute ist es in Deutschland .... Nichts gelernt.


 

 

 


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Wir warten auf die Campingausweise vom engl. Camping Club. Heidi ist schnell noch ein mal krank geworden und futtert Antibiotika. Es wird hier wieder kalt. Nichts mit Klimaerwährmung.
Ich informiere mich schnell noch über die Einfuhrbestimmungen von Alkohol im Internet. Sieht wirklich schlecht für mich aus. Werde es verteilen müssen.
Aber heute beim ADAC gewesen. Die Länderinformation für die Insel bekommen. Meine Sorgen waren umsonst. Der ADAC kann nicht nur abschleppen, er zaubert auch ein Lächeln in mein Antlitz. Das mit dem Tabak ist nicht so meins, aber am Montag werde ich nochmals durch die Weinregale schlendern.
Und dies dann noch für 2 Personen; auch in 8 Wochen wird das nicht zu schaffen sein.



 
 
 

 

 



Wir fahren entsprechend meines Zeitplanes pünktlich ab, das heißt 15 Minuten später. Unsere 6 Räder wurden vom Reifenhändler nochmals festgezogen. Danach ging es auf die Autobahn. Nach 5 Minuten Autobahn begann das Aufzählen der vergessenen und wichtigen Teile die eigentlich eingepackt sein sollten. Und Nein; ich nahm meinen Fuß nicht vom Gas.
Die Strecke nach Calais über Brüssel und Antwerpen fuhren wir schon mindestens 6 mal. Gestern Abend bestätigte mir Google nochmals meine Route. Warum sollte ich also eine Karte mitnehmen? Schließlich kannten wir jede Raststrecke auf dem Weg nach Calais.
Nach Unna wurden wir aber nach Düsseldorf geschickt, danach nach Venlo. Mein Mercedes Navi versuchte dann einiges wieder gut zu machen und empfahl uns einen Campingplatz in den Niederlanden.
Fazit: Ich bekomm noch ein Foto. Mercedes mit Wohnwagen und Fahrer.



1.Tag
29.4
Mo

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Antwerpen erreichten wir heute dennoch. Mit uns auch gefühlte tausend Andere. Ich hielt mich hinter den vielen LKWs etwas in Deckung. Kurz vor Calais sahen wir dann die neuen Verkehrsschilder. Warum da nur schwarze Menschen abgebildet sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Darüber sollte sich aber unsere Regierung Gedanken machen. Also wenigstens die mit einer Ausbildung.
Der Campingplatz in Sangatte, 5 km neben Calais, ist nichts bewegendes, ohne Toilettenpapier und auch sonst etwas einfach. Nur für ein Gerät Wlan pro Platz.
Der Ausflug zu Carrefour zeigte auch bei Lebensmittel haben wir auf der Liste der Länder keinen vorderen Platz. Alleine nur die Vielfalt der Tomaten .... Wenn man Italien und Frankreich etwas kennengelernt hat, zeigt sich der Abstieg.
Habe jetzt 30 Minuten auf dem Campingplatz den Abfluß gesucht, der für die Vielfalt unserer Verdauung geeignet ist; das Campingklo des Campingplatzes. Denn an meiner Toilette brannte eine rote Lampe. Dies Lämpchen warnt mich. Also sollte ich, um größeren Schaden von unserem Wohnwagen abzuwenden, diese Kiste zum Abfluß der für die chemischen Abwasser geeignet ist, schleppen. Dieser Plastekanister ist wesentlich schwerer als ein Kasten Bier. Wenn man beim Bier etwas verschweppert landet das evtl. auf dem Hemd aber bei den Abwässern aus meiner Wohnwagentoilette landet so etwas meistens auf den Schuhen.



2.Tag
. 30.4
Di

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Wir packen zusammen. Im Gegensatz zu 2019 will niemand in unseren Wohnwagen schauen. Weder die damaligen englischen Herren mit den Maschinenpistolen noch der Zoll zeigt auch nur das geringste Interesse. Wir haben nur 2x unsere Pässe zeigen müssen. Die Franzosen wollten sicher sein, das wir verschwinden und die Engländer waren neugierig wen, sie da ins Land lassen. Nach 15 min warten ging es auf die Fähre. Eine ziemlich neue Fähre. Sie gefiel uns, da wir auch schon auf Rostlauben unterwegs waren. Nein alles bestens Der große Kaffee 3,00 €, dafür bekomme ich auf deutschen Autobahn nicht einmal ein Wasser. Auch sonst alles im normalen Bereich. Für das Parfüm und den Gin entscheiden wir uns dann, wenn wir auf dem Rückweg mit der Fähre sind.
Wir sind in Cambridge gelandet.
Aber kaum von der Fähre runter schon der erste Fehler. Ich fuhr zwar links aber auch auf der Überhohlspur. Ein Deutscher LKW Fahrer hupte zwei mal und ich ordnete mich ganz schnell links ein. Er fuhr rechts rüber und war nicht mehr gesehen. Die linke Spur war dann für ca. zehn Meilen meine, bevor auch ich mich ans überhohlen wagte.
An den Autobahntankstellen stand regelmäßig, in Wales gibt es sehr wenig Elektrosäulen.



3.Tag
1.5
Mi

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Stadtrundgang Cambridge und den Botanischen Garten besucht. Der Garten war wie alle britischen Gärten einfach großartig. Das Gewächshaus mit den vielen Orchideen ließ uns ebenfalls staunen. Die Stadt hatten wir auch wieder erkannt. So bummelten wir langsam zu unserer Bushaltestelle. Fotos von der Einstiegsstelle und dem Ausstieg machte es uns möglich, den Leuten zu erklären, was wir wollten und wohin, denn nichts ist schlimmer als an einer Bushaltestelle zu stehen, aber in der falsche Richtung.
Morgen beginnt in Britannien der Bank Holliday. Der Feiertag der letzten Woche wird auf den nächsten Montag verschoben. Das bedeutet die Campingplätze werden geflutet. Dieser Campingplatz in Cambridge ist also ab morgen voll belegt. Wir reisen also morgen ab.
Heidi war in der Reception und hat den Platz in Dunbar angezahlt. Die Dame hatte in Dunbar für uns angerufen.



4.Tag
2.5
Do

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Wir sind pünktlich auf der Autobahn. Wir dürfen 60 Meilen in der Stunde fahren. Die wenigen Wohnwagenfahrer, die wir gesehen haben, halten sich sehr genau daran. Ausländer, im Sinne meiner Erfahrung, sahen wir den ganzen Tag nur 3 Familien. Ein kleines französisches Auto vollgepackt und wahrscheinlich überladen und ein Schweizer Ehepaar hier auf dem Campingplatz. Mit einem dt. Ehepaar hatte ich einen kleinen Schwatz. Sie waren mit einem selbstgebastelten Wohnmobil unterwegs.
Nach 200 Meilen fuhren wir auf eine Raststätte. McDonald; das letzte Mal waren wir vor 20 Jahren in Schweden etwas dort essen. In Deutschland ließen wir nur das Eis als Ausnahme zu. Jetzt wurde nur bestätigt, in den ganzen Jahren hat sich nichts geändert, bei der Firma. Dieses klitschige etwas ...; gut an den Pommes konnten sie soviel nicht falsch machen. Der Preis, ja der hatte sich emporgeschwungen.
Schottland, wir sind im Urlaub angekommen. Die Römer nannten sie Pikten. Der First Minister Schottlands heißt Humza Yousaf. Er hat ein paar Schwierigkeiten mit Frauen die weiterhin nur Frauen sein wollen.
Wir sind in Dunbar gelandet. Der Blick auf die Nordsee entschädigt etwas den Regen.



5.Tag
3.5
Fr

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Hier in Schottland ist immer noch Winter. Im Juni beginnt der Sommer. Nur Nebel, den ganzen Tag. Hafenrundgang und Stadtzentrum von Dunbar besucht. Beim Bäcker ein Brot gekauft. So schleppte sich der Tag dahin. Nach dem Essen lief ich eine Runde.
Ich beobachtete eine Ameise wie sie auf die Schokolade zusteuert. Ich konnt sie nicht fragen, ob sie meinen dicken Finger oder die Schokolade zuletzt gesehen hat.
Mit einem Glas Rotwein bereitete ich mich nun auf das bevorstehende Abendbrot vor.



6.Tag
4.5
Sa

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Auf dem Weg zum Barns Ness Lighthouse, ein Leuchtturm.
Heute Nacht war es kalt. Das Erste, was ich nach dem Aufstehen tat, war den Heizlüfter einzuschalten. Dabei übersah ich, daß da noch meine Rotweinflasche vor dem Heizlüfter stand. Am Abend koste ich einfach einmal den bis dahin abgekühlten Wein. Ein Versuch ist er mir Wert.
Nach dem Früstück bekämpften wir unsere Ameisen, die sich hier wahrscheinlich sehr wohl fühlten. Aber nach dem sie von der Butter naschen wollten und Heidi auch im Bett besuchten, war unsere Geduld aufgebraucht. Ein Spray, welches wir vorsorglich in Dresden gekauft hatten, sollte uns helfen die Plagegeister endgültig loszuwerden. Wir vermuteten diese Plagegeister hinter dem Kühlschrank. Kurz geschüttelt (entsprechend Beschreibung) und dann den Verteiler gedrückt. Eine weiße Flüssigkeit verteilte sich hinter dem Kühlschrank. Aber beim zweiten Versuch flog zuerst das rote Röhrchen davon und danach verteilte sich ein großer Teil der 200 ml hinter der Kühlschrankrückseite.
Der leichte Belag, der sich nach unserem Vernichtungsfeldzug auf unserer Zunge bildete, ließ uns die beiden Dachfenster weit öffnen und die Wanderschuhe anziehen.
Der Weg an der Küste Schottlands war auch ohne Sonnenbegleitung gemütlich zu begehen. Am Leuchtturm wendeten wir. Der Heizlüfter wurde wieder in Bewegung gesetzt.



7.Tag
5.5
So

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Wir ärgern uns das erste mal richtig. Der Campingplatz vom Caravan Club beworben, ist die Katastrophe. Das Internet funktioniert nicht. Die Waschräume würden auf jeder Baustelle besser sein. Unter der Holzkiste ist der Wasserhahn für das Trinkwasser.
Der Ort hat den Namen "Murkel", so steht es auf dem Straßenschild. Die Frage, wer hat das ausgesucht, erübrigt sich. Aber dafür haben wir den ganzen Campingplatz nur für uns.
Wir sind in Thurso angekommen. Auch wissen wir jetzt, nach 2 Tagen hier beginnt unsere Rückreise aus Schottland.
Das einzige Geräusch im Wohnwagen ist unser Heizlüfter. Der Morgen soll ja klüger sein als der Abend, ob das aber auch auf uns zutrifft ist sehr fraglich.
Wir waren dann doch noch schnell im Hafen und haben uns die Preise für die Überfahrt zu dem Orkney Archipel sagen lassen. Auch entdeckten wir bei Tesco eine Flasche Hefeweizen für 2,30 £. Mein Rotweinbestand macht mir den Verzicht auf Paulaner sehr leicht.
Da mein Höhepunkt der Reise, Thurso, etwas verunglückt ist, bleibt meine Belobigung in Form eine Zigarre einfach in ihrer Hülle. Strafe muß sein.



8.Tag
6.5
Mo

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Auf dem Weg zu einem Leuchtturm, Duncansby Head, fahren wir durch die Highlands. Schafe, Wasser und viel Gras und das im regelmäßigen Wechsel. Dazwischen ein Paar Ruinen von früher, was auch immer. Unregelmäßig ein paar Gehöfte verteilt in der Landschaft.
Wir wandern an den oberhalb der Felsen gelegenen Wiesen entlang und bewundern die Vögel beim Landen in den kleinen Nischen im Felsen. Besuchen anschließend ein Kaffee und erinnern uns an die auf dem Markusplatz in Venedig verlangten Preise. Nein, so hoch sind sie hier noch nicht.
Wir sehen eine Fähre und fahren in den Hafen von Gills. Heidi spricht mit einer Touristin, ebenfalls aus Deutschland. Sie sagte, sie rechnet die Pfund nicht um, sie denkt sich einfach, es seien Euro.
An der Fähre unterhielt sie sich mit der Frau an der Kasse, was uns erwarten würde, wenn wir auf Orkney landen. Ihre Antwort:„Schafe und Gras oder Gras und Schafe“.
Beim Einsteigen sehen wir ihn am Kai festmachen, einen Schotten mit Boot und Fischen. Mein Mitagessen wurde aber sofort zunichte gemacht. Auch Geld wollte er nicht. Es waren die Fische für seine Krabbenkörbe. Heidi nutzt die Chance wenigstens einmal am Tag mit einem Mann mehr als zehn Wörter zu reden. Er hat zwei Arbeitsstellen um seine Familie zu ernähren. Es wird immer teurer; alles. Der Austieg aus der EU war ein Fehler. Nur mit Schafen, Kühen, Ziegen, Fischen und Gras ist alles sehr schwierig geworden. Hier gibt es nirgends Industrie.



9.Tag
7.5
Di

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Wir sind wieder auf Jagd nach Leuchttürmen. Dunnset Head ist der nördlichste Punkt des Festlandes in Schottland. Das Gegenteil von Lands End im Süden von England. Der Leuchtturm von Dunnset Headam ist am Ende der Straße, die nur eine Fahrspur hat. Dafür einige Ausbuchtung, in größeren Abständen, in die man schlüpfen kann, wenn Gegenverkehr ist. Man grüßt höflich oder bedankt sich einfach, was beide Parteien machen. Manchmal fahren auch beide gleichzeitig in eine Ausbuchtung. Man einigt sich dann doch mit der Lichthupe. Aber hier ist das selten, da man sich schon von weitem sieht. Aber eine Besonderheit gibt es hier, ein Nebelhorn, etwas verrostet, Funktion fraglich.
Der höchste Punkt ist hier, auf den Wiesen, der Rücken eines Schafes. Vereinzelte Büsche mit Ginster bilden keine wirklichen Behinderungen.
Wir laufen auf einer kurzen Wanderung an einer Karte vorbei. Auf dieser wird kurz auf Scapa Flow eingegangen. Es sind deutsche Soldaten sinnlos gestorben. Aber bei uns wird schon wieder der Krieg als alternativlos herbei geschriehen.
Der zweite Leuchtturm ist in Thurso. Er leuchtet den Fischern den Hafeneingang. In den 70iger Jahren hat man die Besatzungen der Leuchttürme ersetzt. Damals noch ohne KI.
Abendbrot; der Unterschied auf dem Tisch ist doch sehr groß und das hat nichts mit dem Preis zu tun. Nächstes Jahr geht es wieder nach Italien, in die Toscana. Damit sich der Tisch wieder biegen kann.
Noch ein Leuchtturm. Es gibt auch viele Kirchen. Eigentlich alles Leuchttürme aber alle verschlossen.
Zum Schluss unseres Besuches hier im Norden bummelten wir noch durch Thurso. Alles Grau in Grau. Manche Häuser im Umland heben sich aber stark davon ab. Es sind wenige.
Auch Lidl hebt sich stark von den anderen Märkten ab. Der Neubau ist vom Feinsten. Das Käse Angebot ist etwas klein geraden und der Wein leicht überteuert. Das Fleisch aber wesentlich preiswerter. Was darf unser Landwirtschaftsminister eigentlich noch alles erzählen vom „billigen Fleisch“. Unsere Feststellung ist, bei die Tschechen, in Polen und auch hier ist es halt nicht so preisintensiv wie in Deutschland.



10.Tag
8.5
Mi

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Heute hat uns die Sonne begleitet. Wir hatten die Suche nach ihr schon aufgegeben. Mehr geht nicht in den Highlands.
Heidi machte Ärger wegen der Route, die ich ausgesucht hatte. Zu eng die Straßen und ich zu schnell. Aber ich zeigte mich von meiner besten Seite. Wir sollten zu Mittag Dingwall nach 125 Meilen (200 km) erreichen. Das ganze elektronische Spielzeug im Auto lies uns mit 40 mph (64 km/h) dahin schleichen. Wenn mehr als zwei Autos hinter uns waren, fuhren wir in eine Parkbucht hinein, um eine längere Schlange zu vermeiden. Wobei die Briten nie drängelten. Sie sind wirklich sehr höfliche Fahrer.
Das sich unsere Schranktür aus den Angeln befreite, hatte höchstens etwas damit zu tun, daß sich das linke Rad vom Wohnwagen etwas zu viel durch Schlaglöcher graben mußte.
Am Campingplatz in Dingwall gibt es nichts auszusetzen. Wir hatten den Wagen noch nicht abgestellt, schon waren wir im Wifi. Überall gibt es warmes Wasser. Auch sonst gibt es nichts zu meckern. Wir waren schon 2019 hier und somit waren wir noch im Computer. Wir naschten etwas Alkohol.
Unsere Tochter gratulierte mir zum Männertag; da merkte auch mein Liebling, welcher Tag heut ist. Ehrlich gesagt, ich hätte auch nicht gewußt, was ich heute mit Blumen machen sollte.



11.Tag
9.5
Do

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Das Frühstück gab es heute nach neun. Die Sonne hatte sich aber schon das erste Mal verabschiedet.
Wir machen sauber. Backbord auf diesem Kahn wird mit vereinten Kräften gereinigt. Vom Frischwassertank durch die Küche bis zur Toilette wird ein Lappen gezerrt. Es werden wieder zahlreiche Ameisen aufgeschreckt.
Nach dem Essen war ein Schläfchen meinerseits angebracht.
Ein Spaziergang am Nachmittag gemeinsam mit der Sonne, bei nunmehr 26° C, sollte uns in Abend begleiten.
Bei unserer Rückkehr tummelten sich aber diese Plagegeister frech auf meiner Schokolade. Wir hatten den Krieg gegen die Ameisen bis heute verloren. Beim Empfang wurde mir der Weg zum Tesco Superstore erklärt. Im Store wurde mir geholfen, so daß ich Besitzer eines Sprays wurde. Ant nennt man die Ameisen in Britannien. Das Gasfeld wurde leicht gelockert und unterhalb mit diesem Spray eingenebelt. Alles wieder befestigt und warten.
Ich lasse die Sprayflasche auf unserem Tisch stehen, Damit wird den Ameisen hoffentlich klar, wir werden weiter kämpfen. Die Kartusche mit dem Spray ist noch gut gefüllt.



12.Tag
10.5
Fr

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Dunrobin Castle in den Highlands ist das größte Schloß hier im Norden mit 189 Zimmern. Es gehört zu den ältesten ständig bewohnten Häusern Britanniens. Hier ist Heimat der Earls und später der Dukes of Sutherland. Das Schloß liegt an der Ostküste der Highlands mit Blick auf die Nordsee
Der aus Silber bestehende Fuchs ist nicht das einzige Tier hier. Da gibt es Löwen und Leoparden als Bettvorleger und viele Teile von Tieren an den Wänden des Schlosses bzw. in einem Nebengebäude. An den Wänden bzw. in Glaskästen werden Vögel, Fische und Säugetiere ausgestellt, ausgestopft natürlich. Die Ausstellung wurde mit einer Warnung versehen. Das müssen wir für unsere woken Freunde tun, nicht daß sie heulend aus der Ausstellung kommen und dann noch mit Selbstmordgedanken schwanger gehen.
Für Senioren £12.50 ist unserer Meinung sehr preisgünstig, aber es gab auch deutsche Touristen die schimpften.
Es hat hier alles gestimmt. Wir waren wieder einmal begeistert vom Schloss und Garten.



13.Tag
11.5
Sa

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Heute ist Sonntag, Ruhetag, für die Besatzung des Wohnwagens. Im Krieg gegen die Ameisen herrscht Waffenstillstand. Obwohl etwa 15 Ameisen auf unserem Tisch tanzten.


Fotografieren; also dies übe ich noch ein wenig, hat schon besser geklappt. Diese überteuerte Handykamera, aber meine Frau macht auch nicht immer das, was ich will.



14.Tag
12.5
So

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Wir fahren nach Inverness. Wir wollen etwas von Schottland kaufen, etwas Bleibendes. Nach dem 3. Geschäft wenden wir uns wieder einfachen Dingen zu und entscheiden uns für einen Kaffee. Heidi sucht mir auch ein Stück Kuchen aus, das voller Puffreis war.
Es gibt hier sehr viele Kirchen. Die eine, sie sah sehr alt aus, wurde aber zum Kauf angeboten. Eine Kirche für 150.000 £. Der Friedhof war im Kaufpreis inbegriffen, nehme ich an. Ein Schnäpperle, allerdings mußte sie für die Öffentlichkeit noch zugänglich sein.
Zurück und schnell noch bei Tesco ein halbes gegrilltes Huhn zum Mittag kaufen. Der Google Übersetzer half mir der Verkäuferin meinen Wunsch vorzutragen. Sie lachte und schüttelte den Kopf.
Jeden Tag brauche ich etwas Positives. Tesco hat eine Tankstelle und die führt auch Diesel für 1,499 allerdings in £ also 1,74 €.
Es folgte ein paar Wiener mit Tomatensalat.



15.Tag
13.5
Mo

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Wandern stand auf dem Plan. Was auf Heidis Plan stand wollte ich nicht so genau wissen, auf alle Fälle nicht Wandern. So zog ich los. Eine Runde um Dingwall sollte es werden. Eigentlich ist es nur eine halbe Runde, denn die andere Hälfte hätte ich schwimmen müssen.
Wandern geht, wie wir es verstehen, gar nicht. Erstens gibt es hier keine Einkehrmöglichkeiten und zweitens, alles ist hier privat und somit abgegrenzt und man muß befürchten, daß einem der Stacheldraht nicht nur die Hosen aufschlitzt. Also wird viel auf den Straßen gelaufen, immer auf dem Sprung vor den Autos, da die Straßen sehr eng sind und Fußwege außerhalb der Städte nicht vorhanden sind.
Aber heute wiesen mich Holzpfeile auf einen schönen Weg durch einen Wald hin. Dazu ging es noch steil nach unten, neben einem Bach entlang. Die Schafe auf den Weiden flüchteten vor mir, während die Kühe sich den Ochsen mit dem Handy anschauen wollten.

Am Nachmittag wurde mein Mittagsschläfchen abrupt unterbrochen. Der Schrei von Heidi, Ameisen, riß mich aus einer Tiefschlafphase. Sitzteile wurden umgeschichtet, Klappen geöffnet, der Tisch umgesetzt und das Ameisenspray kam zur Anwendung. Heute verschob ich die Front, ich war auf Sieg eingestellt. Das Spray lief an den Wänden herunter. Wir schraubten Holzteile im Wohnwagen ab und nach dem Einsatz vom Spray wieder an. Plötzlich kam eine Hummel den Ameisen zu Hilfe, diese griff Heidi gezielt an. Unsere Fliegenklatsche rettete Heidi.
Wir tranken in Ruhe einen Kaffee, der weitere Krieg wurde auf Morgen verschoben.



16.Tag
14.5
Di

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Haggis ist eine Spezialität aus der schottischen Küche und besteht aus dem Magen eines Schafes, paunch genannt, der mit Herz, Leber, Lunge, Nierenfett vom Schaf, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt wird. Haggis ist mit Pfeffer scharf gewürzt, und das Hafermehl verleiht ihm eine etwas schwerere Konsistenz als Wurst.
Das ist ein altes schottisches Essen. Man muß es nicht lieben schon gar nicht essen.
Aber so wird aus Tradition eine Beliebigkeit und mit Hilfe der Chemie wird es auch vegan.
Wir waren 2 Stunden wandern, immer am Ufer der Bucht von Dingwall entlang. Da gerade Ebbe war, gab das Meer das Ufer frei. So versuchten wir nicht unbedingt mit nassen Schuhen wieder auf einen Weg zu kommen. Wir fahren morgen weiter in die Speyside Schottlands.
Morgen müssen wir noch bezahlen, dann fahren wir zu einem Campingladen um einen neuen Halter für die Tür zu bekommen, damit die Tür nicht immer bei starkem Wind zu schlägt.



17.Tag
15.5
Mi

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Wir fahren weiter und werden sofort unserer Armut bewußt, denn da kommen uns einfach 8 Ferraris entgegen.
Wir fahren zu einem Caravanhändler, weil unsere Außentür immer noch bei jedem Lüftchen zuknallt. Die Halterung ist defekt. Nach 15 min kommt ein Mitarbeiter uns sagt das Zauberwort: Internet.
In Elgin fahren wir bei Lidl vor. Das Angebot ist gut. Ich kann es mir nicht verkneifen, aber die Fleischpreise in Deutschland sind einfach zu hoch.
Wir unterhalten uns während der Fahrt und stellten dabei fest, alle Städte kann man in Schottland in max. 5 min durchfahren. Ausnahme sind nur Glasgow und Edinburgh. Ganze Straßenzüge sind hier wahrscheinlich zwischen 1700 Jh. und 1800 Jh. gebaut wurden.
Unser Campingplatz ist in der Speyside bei Aberlour. Wir fühlen uns sofort wohl, denn wir waren schon vor 5 Jahren hier. Traurig aber war, sie haben immer noch kein Wifi. Die Bücher, die wir im Wohnwagen haben, vertreiben uns die lange Weile. Mit dem Essen, welches wir gebunkert haben, überleben wir diese Phase auch. Aber morgen ist Wandertag. Es geht nach Aberlour.



18.Tag
16.5
Do

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Aberlour, das Wetter stimmt. Es geht den Berg hinunter, über eine Brücke, nur für Fußgänger. Unser erster Anlaufpunkt ist die Tourismus Info. Hier gibt es immer etwas zu schwatzen und es gibt Internet. Aber das Büro gibt es nicht mehr.
Wir sitzen jetzt in einem Café, weil wir hier ins Internet konnten. Kaffee Latte als erstes, dazu bestellen wir jeder ein Frühstück. So etwas typisch englisches. Aber auch wenn man das Bild vergrößert wird des Essen nicht besser. Als die Bedienung 27 £ sagte, zuckten meine Mundwinkel und ich kniff die Augen zusammen.
Den schönen Kolonialwarenladen gibt es immer noch, es ist alles verdammt teuer. Die Preise sind auch für Whisky gestiegen.
Wir werden noch durch das Städtchen schlendern und den Heimweg antreten.
Das bedeutet für Heidi wieder durch Zäune kriechen und über Stacheldraht steigen. Die an mich gerichteten Worte kann ich hier nicht aufzeichnen. Unsere Innenministerin wurde sofort Hass und Hetze schreien, schließlich geht es auch gegen rechts.
Bevor wir jedoch wieder über die Brücke laufen, kommen wir an der Straßenecke davor, an einem kleinen Hotel vorbei. Heidi sagte etwas, eigentlich war es nur eine Frage, bestehend aus einem einzigen Wort; Bier. Wir treten an die Bar und bestellen zwei Bier, eins für mich und eins für Heidi, eins mit 0,5 % irgendetwas. Die Bedienung nahm mein ihr hingehaltenes Handy und wählte es ins Wifi ein. Sofort zeigte
mir das kleine Ding 6 Buchstaben. Update fürs Handy. Ich ließ das Gerät in der Bar liegen und ging mit unserem Bier auf die Veranda, wo es kein Wifi mehr gab. Dort schwatzte Heidi mit einer bayrischen Familie. Da kam das junge Mädchen plötzlich wieder. Das Handy wollte neu gestartet werden. Die 9 £ also die 10,50 € hätten wir auch in Dresden bezahlt.
Nach dem Abendbrot durfte ich, weil Heidi überall Schmerzen verspürte, auch noch den Abwasch erledigen. Heidi hat die Schmerzen immer, wenn wir mit dem Wohnwagen unterwegs sind. Der Rote hilft mir bei meinen Schmerzen.



19.Tag
17.5
Fr

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Ruhetag, also einfach nur bummeln, das geht bei ASDA. Da staunen wir wieder über die Fleischpreise. Das Lendensteak war 3 cm dick. Bei ASDA gibt es fast alles eingepackt. Beim Brot hat man immer das Gefühl, es sei aus Watte. Da wir einem fertigen und gebräunten Huhn nicht widerstehen konnten, ging es ganz schnell zum Wohnwagen zurück.
Nach einem kurzen Schläfchen wollten wir am River Spey etwas laufen. Am und im Fluß tobten 3 Mädchen, etwa 13 Jahre alt, mit viel Freude umher. Trotz der Sonne, die sich gerade die Mühe machte zu scheinen, war uns plötzlich kalt. Es war uns ein Rätsel, was die Mädels im Wasser wollten. Heute waren 16°C Außentemperatur. Der Bach muß doch sau kalt gewesen sein.

Dann trafen wir die Frau des Anglers, der bis zum Bauch im Wasser stand, in einer Gummihose. Sie begleitete ihren Mann. Heidi, auch wenn ich mich hier wiederhole, fand sofort einen Grund mit der Frau einen Schwatz zu beginnen. Ihr Hund hatte ein braunes Fell mit deutlichen roten Haaranteil.
Dabei lösten wir das Rätsel der eigenartigen Halterungen auf den Motorhauben und Dächern auf den Autos. Hier in der Gegend sahen wir das öfters.
Wir trafen 2 Leute aus den Niederlanden auf dem Campingplatz wieder. Er 74, sie 73, der Mercedes auch schon ein älteres Model, aber mit einem fast neuen Zelt, welches erst 11 Jahre alt war. Ihr erstes Zelt, das gleiche Model, war 2013 bei einem Unwetter zerrissen. Sie kamen schon seit über 30 Jahren zum Whiskytrail nach Aberlour und wir trafen sie jetzt das 2. mal hier. Sie packten zusammen. Neben dem Kofferraum standen ihre Einkäufe. Es waren bestimmt 10 Flaschen Whisky. Ich schaute etwas ungläubig. Darauf sie, das sind die Flaschen der Speyside, wir fahren jetzt noch auf die Insel Islay.



20.Tag
18.5
Sa

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Gordon Castle, Highland Games, Beginn 10:00. Es geht bis 17:00. Wir werden uns aber wie beim letzten Mal gegen 15:00 verabschieden. Soweit mein Plan.


Als es gegen 10:30 aufhörte mit dem Regnen, fuhren wir los. Schon vor dem Castle lange Schlangen der Autos. Die Wiesen rund um das Castle waren alle gemäht und als Parkplatz genutzt. Die 12,00 £ Eintritt für eine Person , waren kein Problem, wir sparten auch noch 2 £ pro Person, weil man uns das Alter angesehen hat (Senioren). Die Sportler, ob Baumschmeißen, Gewichte über eine Stange werfen oder Tauziehen, allen sah man ihre Begeisterung an. Beim Baumwerfen war es nicht wichtig wie weit der Baum geworfen wurde, sonder der Baum mußte sich nur einmal überschlagen. Nicht allen gelang dies. Bei manchen hatte ich Angst sie erschlagen sich selber. Alle Sportler bekamen Whisky für die Teilnahme.
Die Musikanten, bestehend aus mehreren Kapellen (Pipe Bands), hörte man an, daß sie das ganze Jahr über für die Highland Games trainieren. Es war ein wunderbarer Tag und wir konnten sehen, welche Freude die Menschen hier in Schottland mit ihrer Tradition haben.

Es kann sein, daß nur Google die folgenden Bilder zeigt.

  • Die Mädels, sie hatten auch besondere Schuhe um ihre Füße besser in den Boden zu drücken
  • Das war wirklich Kampf
  • Baumstammwerfen (Tossing the Caber) Da sind einige wichtige Körperteile in Gefahr
  • Der war hoch und drehte sich, als er wieder aufschlug, perfekt
  • Das Alter spielt hier keine Rolle, und jetzt ganz vorsichtig, Höhe und Breite auch nicht
  • Die Mädels, zwischen 8 und 16 Jahren, alle in Schottenrock und mit gleicher Frisur
  • Fish and Chips standen nicht auf meinem Plan, aber wirklich nicht für 27£ (32€)
  • Man beachte den Mace (Taksstock) und das Schottische an Heidis Hals, mein Geschenk
  • Pause
  • Die Pipe Bands formatierten sich zu einer Great Highland Bagpipe
  • Hier sieht man alles zwischen 16 Jahren und 70, aber alle sind dabei mit viel Ehrgeiz
  • Pipe Bands, es waren mindestens 250 Musikanten dabei




Heute war ein Tag, den es nur einmal im Jahr gibt, aber man hofft immer, daß es den Tag auch nächstes Jahr geben wird.




drück doch die Maus, die linke Taste 				meine ich



21.Tag
19.5
So

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